Inuk

Kinostart: 07.02.2013

FSK noch unbekannt OT: Inuk (Grönland / Frankreich 2010)
Länge: 90 Minuten
Genre: Drama
Regie: Mike Magidson
Drehbuch: Mike Magidson, Jean-Michel Huctin
Darsteller: Gaba Petersen, Ole Jørgen Hammeken, Rbekka Jørgensen, Sara Lyberth, Innunguaq Jeremiassen, Elisabeth Skade, Ivaq Mørch, Hendrik Qvist, Angutitsiaq Kreutzmann, Knud Therkielsen, Julunnguaq Amossen, Jakob Løvstrøm Uunartoq, Ann Andreasen, Federik Kristiansen, Jens-Oluf Lundgren

In der grönländischen Hauptstadt lebt Inuk ein nicht ganz einfaches Leben. Allein gelassen von seiner Mutter und ihrem Freund gerät er langsam außer Kontrolle. Von den Behörden wird er in den Norden des Landes geschickt, auf eine kleine Insel inmitten des arktischen Eises. Hier begegnet er Ikuma, einem wortkargen Eisbären-Jäger, dessen mysteriöse Vergangenheit ihm Rätsel aufgibt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine einsame und doch heilsame Reise in die weiße Wildnis. Auf der gefährlichen Robbenjagd im ewigen Eis lernen die beiden nicht nur einander, sondern auch sich selbst ganz neu kennen. Jenseits des Polarkreises, zwischen Eislandschaften und Gletscherpässen tauchen beide tief in die Geschichte der Inuit ein. Beide müssen verstehen lernen, dass die Erinnerung zum Schlüssel für die Zukunft werden kann.

Kritik

Selten gelingt es einem grönländischen Film, sich einen Weg in die deutschen Kinos zu bahnen. Umso intensiver sollte man sich daher damit beschäftigen – wird man hier doch mit einem wunderschönen Film belohnt. Dass die Besetzung größtenteils aus Laiendarstellern besteht, wird zwar mitunter deutlich, stört aber nicht weiter. Schließlich befindet man sich immer noch weit über Daily-Soap-Niveau und Lichtjahre entfernt von einer Scripted Reality.

Der wahre Star des Filmes ist aber die weite und schneebedeckte Landschaft Grönlands. So wunderbar wurde das Land selten in Szene gesetzt.

Die Geschichte folgt weitgehend den Konventionen des Genres: „Jugendlicher findet auf einer Reise in die Ursprünge seiner Herkunft auch zu sich selbst“, aber auch das stört nicht – im Gegenteil – Die Story wirkt zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig. INUK ist sicherlich kein Meisterwerk, Beachtung in der monatlichen Kinoplanung sollte er aber in jedem Fall finden.

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/IeGdC6g1oD0

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