Goodbye Christopher Robin

Kinostart: 07.06.2018

OT: Goodbye Christopher Robin (USA 2017)
Länge: 107 Minuten
Genre: Drama
Regie: Simon Curtis
Drehbuch: Frank Cottrell-Boyce
Darsteller: Domhnall Gleeson, Margot Robbie, Kelly Macdonald, Alex Lawther, Will Tilston
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Durch die Kuscheltiere seine Sohnes Christopher Robin lässt sich der Kinderbuch-Autor A.A. Milne (Domhnall Gleeson) zu den zauberhaften Geschichten um Winnie-the-Pooh inspirierten. Doch Christopher Robin, seine Mutter Daphne (Margot Robbie), seine Nanny Olive (Kelly Macdonald), ja die ganze Familie wird vom internationalen Erfolg der Geschichten förmlich überrannt. Das Buch wird ein großer Erfolg und bringt nach den leidvollen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs Hoffnung und Wohlstand nach England. Die Frage aber ist, welchen Preis Christopher Robin und seine Familie dafür zahlen müssen, permanent in der Öffentlichkeit zu stehen…

Kritik

Es gibt in diesem Jahr tatsächlich zwei Filme über den Sohn des Winnie-the-Pooh-Schöpfers in die Kinos. Den Anfang macht GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN…

Inzwischen kennen wir das schon: Immer mal wieder entdeckt Hollywood ein Thema und schlachtet es gleich in zwei Filmen aus. Die Gründe dafür sind nicht zwingend ersichtlich, so auch in diesem Fall. Doch nicht immer ist der erste Film der bessere. Man denke nur an die beiden Churchill-Filme, die vor kurzer Zeit in unseren Kinos liefen. 

In GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN erzählt Regisseur Simon Curtis die Entstehungsgeschichte der Winnie-the-Pooh-Bücher und zeigt uns, dass die zuckersüßen Geschichten auch für sehr viel Leid gesorgt haben. Doch sein Film bleibt dabei merkwürdig distanziert. Es gelingt ihm nicht, dass der Zuschauer zu den Figuren eine emotionale Bindung aufbaut.

Dabei ist dem Film technisch überhaupt nichts vorzuwerfen. Die Kamera, die Farbgestaltung und das Set-Design sind absolut erstklassig und mehr als gelungen. Doch was hilft der beste Look, wenn sich die Figuren dem Zuschauer verschließen. 

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum dies so ist und ob ich eventuelle einfach nicht empfänglich war für das Thema. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden. Aber ich suche weiter… 

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Filmplakat

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