Glück ist was für Weicheier

Kinostart: 07.02.2019

ab12 OT: Glück ist was für Weicheier (Deutschland 2018)
Länge: 96 Minuten
Genre: Komödie / Drama
Regie: Anca Miruna Lăzărescu
Drehbuch: Silvia Wolkan
Darsteller: Ella Frey, Martin Wuttke, Emilia Bernsdorf, Christian Friedel, Tina Ruland, Stephan Grossmann, Sophie Rois
Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

Stefan Gabriel (Martin Wuttke) ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica (Ella Frey) und ihre ältere Schwester Sabrina (Emilia Bernsdorf) mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. 

Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

Kritik

Sorry, aber wenn man verkrampft auf skurril macht, kommt meistens nichts Gutes heraus. GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER ist da leider keine Ausnahme.

Irgendwie weiss ich gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, denn bei diesem Film passt für mich leider so überhaupt gar nichts zusammen. Das beginnt damit, dass der vom wunderbaren Martin Wuttke gespielte Vater sowohl Bademeister als auch Sterbebegleiter ist. Klingt seltsam? Ist es auch. Und so geht es munter weiter. Dass ein zwölfjähriges Mädchen für ihre todkranke Schwester einen Sexpartner sucht, der „mit ihr die Ehe vollzieht“, klingt nicht nur verstörend, es zählt sogar zu den unangenehmen Momenten des Films. Hinzu kommen Figuren, die aufwendig eingeführt werden und dann sang- und klanglos verschwinden oder andere plötzlich aus dem Nichts auftauchen und der Film so tut, als würden wir sie schon lange kennen. 

Nein, an diesem Film stimmt leider einfach überhaupt nichts. Das können am Ende auch die Darsteller nicht mehr retten. Schade.

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Filmplakat

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