Game Night

Kinostart: 01.03.2018

OT: Game Night (USA 2017)
Länge: 100 Minuten
Genre: Komödie
Regie: John Francis Daley, Jonathan Goldstein
Drehbuch: Mark Perez
Darsteller: Jason Bateman, Rachel McAdams, Billy Magnussen, Sharon Horgan, Lamorne Morris, Kylie Bunbury, Jesse Plemons, Danny Huston, Chelsea Peretti, Michael C. Hall, Kyle Chandler
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Die wöchentlichen Spieleabende für Paare von Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams) erreichen ein völlig neues Niveau, als Max’ charismatischer Bruder Brooks (Kyle Chandler) eine Mordfall-Ermittlungsparty arrangiert – inklusive falscher Gangster und Pseudo-FBI-Agenten. Als Brooks dann gekidnappt wird, gehört das natürlich zum Spiel… oder? 

Doch als die sechs ehrgeizigen Spieler ihre Ermittlungen aufnehmen und verbissen um den Sieg kämpfen, begreifen sie allmählich, dass weder dieses „Spiel“ noch Brooks selbst das sind, was sie zu sein vorgeben. Im Laufe dieser total chaotischen Nacht geraten die Freunde bis über die Ohren in einen Schlamassel, dem keiner von ihnen gewachsen ist, weil sie durch ständig neue Wendungen verblüfft werden. Da es keine Regeln, keine Punkte und auch keine Anhaltspunkte gibt, wer hier eigentlich die Finger im Spiel hat, könnte sich dieses Erlebnis zum größten Spaß aller Zeiten entwickeln… oder für alle das plötzliche Aus bedeuten.

Kritik

Eines haben beinahe alle Komödien mit Jason Bateman gemeinsam: Sie gleichermaßen unterhaltsam wie leicht zu vergessen. GAME NIGHT macht da keine Ausnahme…

Ob KILL THE BOSS oder VOLL ABGEZOCKT, um nur zwei Beispiele zu nennen, eigentlich haben diese Film enorm viel Spaß gemacht. Gute Gags, tolle Darsteller, das reichte meist aus für eine kurzweilige Unterhaltung. Doch wehe, man versucht später an irgendetwas aus dem Film zu denken – Kaum hat man das Kino verlassen, verblasst die Erinnerung wie ein Foto in der Sonne. Aber hey, wenn man das Lichtspielhaus zumindest mit einem wohligen Gefühl verlässt und eigentlich auch nichts anderes erwartet hat… so what!

Man könnte jetzt an dieser Stelle all die Fehler, all die Anschlusspannen und dergleichen aufzählen. Man könnte monieren, dass der Film vielleicht ein oder sogar zweimal zu oft versucht, den Plot zu wenden. Aber immerhin merkt der Film das selbst und spielt zum Ende hin noch einmal damit. 

Aber es gibt auch ein paar nette Einfälle zu sehen. So spielt der Film immer mal wieder mit dem Tilt-Shif-Effekt, der dafür sorgt, dass Häuser und Straßen aussehen wie auf einem Spielbrett. Das passt natürlich perfekt!

Also: Gehen wir einfach ins Kino, erwarten nicht allzu viel und lachen ein bisschen ab. Geschadet hat uns das doch wohl noch nie. Oder?

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Filmplakat

Neustarts am 01.03.2018

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