Dinky Sinky

Kinostart: 08.02.2018

OT: Dinky Sinky (Deutschland 2017)
Länge: 95 Minuten
Genre: Drama
Regie: Mareille Klein
Drehbuch: Mareille Klein
Darsteller: Katrin Röver, Till Firit, Ulrike Willenbacher, Michael Wittenborn, Götz Schulte, Franciska Rako, Katarina Hauter, Nora Buzalka, Alexander Bayer, Daniel Flieger, Jirka Zett, Zora Thiessen
Verleih: Koryphäen Film GmbH

Frida (Katrin Röver) wünscht sich ein Kind. Doch ihre Sehnsucht erfüllt sich nicht, und dann läuft auch noch der Mann davon. Während um sie herum ein regelrechter Babyboom ausbricht, verläuft ihr eigenes Leben vermeintlich rückwärts. Für Kummer bleibt keine Zeit. Sie ist 36 Jahre alt und der festen Überzeugung: jetzt oder nie. Es muss schnell ein neuer Lebenspartner her. Erst spät merkt Frida, dass die Jagd nach einem perfekten Leben nicht der Weg zum großen Glück ist. 

Kritik

Neuer Verleih, neues Glück: Mit knapp einem Jahr Verspätung kommt DINKY SINKY jetzt doch noch in die deutschen Kinos und erzählt von einer Frau, die besessen ist von der Idee, noch ein Kind zu bekommen. 

Über die Gründe, warum DINKY SINKY über ein Jahr auf Halde lag, kann man leider nur spekulieren. Fakt ist, dass man sich beim damaligen Zorro Film Verleih nach den Pressevorführungen entschieden hat, den Film nicht mehr herauszubringen. Jetzt startet der Film im neu gegründeten Koryphäen Filmverleih in unseren Kinos. Was mögen die Gründe dafür gewesen sein? Nun, das werden wir womöglich nie erfahren, aber ich erinnere mich zumindest, dass der Film bei mir leider auf wenig Akzeptanz stieß. 

Nun ist es inzwischen auch viel zu lange her, seit ich diesen Film gesehen habe, um eine wirklich aufschlussreiche und tiefgründige Kritik zu schreiben. Da der Film jetzt nicht erneut in Pressevorführungen gezeigt wurde, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu versuchen, mich ein wenig an die damalige Sichtung zu erinnern. Ich meine, dass mir die Beweggründe der Hauptfigur und ihre daraus resultierenden Handlung zu abwegig vorkamen und ich aus diesem Grund einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Hinzu kamen noch ein paar Nebenfiguren, die mir mehr auf den Geist gingen, als mich zu unterhalten. 

Vielleicht würde meine Meinung zu DINKY SINKY nach einer Zweitsichtung ganz anders ausfallen, schließlich wurde der Film 2016 beim Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ ausgezeichnet und gewann dort zudem auch den FIPRESCI-Preis, den Preis der internationalen Filmkritik. Daher ist DINKY SINKY vermutlich ein Film, über den sich jeder Kino interessierte selbst ein Bild machen sollte. Ich bin an dieser Stelle leider raus. 

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Filmplakat

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