Der Grinch

Kinostart: 29.11.2018

ab0 OT: The Grinch (USA 2018)
Länge: 90 Minuten
Genre: Animation
Regie: Scott Mosier, Yarrow Cheney
Drehbuch: Michael LeSieur, Tommy Swerdlow, basierend auf dem Buch von Dr. Seuss
Darsteller: Originalstimmen: Benedict Cimberbatch Deutsche Stimmen: Otto Waalkes
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Der Grinch, ein grün behaarter, zynischer Miesepeter, der hoch über dem fröhlichen Dörfchen Whoville in einer tristen Höhle wohnt, verabscheut nichts so sehr, wie die ausgelassenen Weihnachtsfeierlichkeiten der Dorfbewohner. Nichts und niemand ist vor den Launen des brummigen Griesgrams sicher, nur sein treuer Hund Max geht mit ihm durch dick und dünn; hält ihm die Treue. Als nun wieder mal das Fest der Liebe vor der Tür steht, fasst der Grinch einen so absurden wie genialen Plan: Er wird Weihnachten stehlen! 

Doch rechnet er nicht mit der kleinen Cindy-Lou, die sich in den Kopf gesetzt hat, den Weihnachtsmann auf seiner Heiligabend-Runde zu erwischen, um ihm für die Unterstützung ihrer überarbeiteten Mutter zu danken. Als der Heilige Abend naht, drohen ihre guten Absichten mit dem infamen Plan des Grinch zu kollidieren. Herzerwärmend und doch komisch, visuell grandios inszeniert, entfaltet sich die bezaubernde Geschichte über den wahren Geist der Weihnacht.

Kritik

Vor 18 Jahren schlüpfte Jim Carrey noch in die Rolle, jetzt kehrt DER GRINCH als Animationsfilm auf die Leinwände zurück. Nur warum?

Das die Macher dieses Animationsfilms gute Arbeit leisten, das wussten wir bereits im Vorfeld, schließlich handelt es sich beim produzierenden Studio um Illumination Entertainment, die uns bereits mit DIE MINIONS und der ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH-Reihe begeistern konnten. Doch warum sucht man sich die – nach wie vor vortreffliche – Grinch-Geschichte aus, wenn man dem ganzen Thema keinen neuen Aspekt abgewinnen kann. Okay, das ist jetzt Jammern auf extrem hohem Niveau, aber wenn man schon ein Thema neu verfilmt, dann sollte es dafür auch einen Grund geben – nicht nur weil man es kann. Und DER GRINCH bietet nunmal keinen neuen Blickwinkel auf die Geschichte, keine innovative Idee oder sonst irgendeinen triftigen Grund. 

Sich die Neuverfilmung anzusehen, tut sicherlich nicht weh, aber wer das Original kennt, wird sich unweigerlich nach dem Warum fragen. Oder aber den Film genießen und gleich wieder vergessen. 

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Filmplakat

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