Christopher Robin

Kinostart: 16.08.2018

OT: Christopher Robin (USA 2018)
Länge: 104 Minuten
Genre: Drama / Abenteuer
Regie: Marc Forster
Drehbuch: Alex Ross Perry, Tom McCarthy, Allison Schroeder, Greg Brooker, Mark Steven Johnson, basierend auf den Figuren von A. A. Milne und E. H. Shepard
Darsteller: Ewan McGregor, Hayley Atwell, Bronte Carmichael, Mark Gatiss
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Christopher Robin (Ewan McGregor), der Junge, der einst mit seinen Freunden aus dem Hundertmorgenwald die größten Abenteuer erlebte, ist erwachsen geworden. Überarbeitet, unterbezahlt und perspektivlos steckt er in seinem Leben fest: Der Job ist wichtiger als die Familie, mit der er nur wenig Zeit verbringt. Kaum noch erinnert er sich an seine idyllische Kindheit, die er mit Winnie Puuh und seinen Freunden verbrachte. 

Eines Tages taucht der Honig liebende und etwas in die Jahre gekommene Bär in London auf und erinnert Christopher Robin mit seinen schlichten aber wahren Weisheiten daran, wie schön die scheinbar endlosen Tage als kleiner Junge waren. Als Christopher Robin in Schwierigkeiten gerät verlässt auch der Rest der Gang um Ferkel, I-Aah und Tigger den geliebten Wald und bricht auf zu einem großen Abenteuer, um Winnie Puuh und Christopher Robin zu helfen. Denn beste Freunde sind schließlich immer füreinander da!

Kritik

Mit CHRISTOPHER ROBIN legt nun auch Disney seine Winnie-Puuh-Geschichte vor und kann damit vollends überzeugen.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass 20th Century Fox mit GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN die Entstehungsgeschichte der Winnie-Puuh-Geschichten erzählt hat. Die Disney-Version hingegen verlegt die Handlung in die Zeit des erwachsenen CHRISTOPHER ROBIN, der seine Familie vernachlässigt und sich einzige und allein um die Arbeit kümmert. Erst als seine Freunde aus der Vergangenheit wieder in sein Leben treten, besinnt er sich darauf, was im Leben wirklich wichtig ist. 

Die Handlung des Films ist zuerst einmal recht überschaubar, außerdem hat man sie bereits in unzähligen Filmen vorher gesehen. Aber so ist das nun mal mit einer universellen Geschichte – sie funktioniert immer wieder. Deutlich sieht man dem Film an, dass die Macher sich den großen Erfolg von Paddington als Vorbild genommen haben. Allerdings wird schnell klar, dass CHRISTOPHER ROBIN den Charme-Level des Londoner Bären nicht wirklich erreicht – dafür ist der Film dann doch zu brav und zu überaschungsarm. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn wir einmal ehrlich sind, ist gegen einen liebenswerten Film doch wirklich nichts einzuwenden. 

So mag CHRISTOPHER ROBIN vielleicht nicht auf ganzer Linie überzeugen, aber immerhin hat der Film das Herz am rechten Fleck. Ein nicht zu unterschätzender Wert – gerade in der heutigen Zeit. 

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Filmplakat

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