Catch Me!

Kinostart: 26.07.2018

ab12 OT: Tag (USA 2018)
Länge: 101 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Jeff Tomsic
Drehbuch: Rob McKittrick, Mark Steilen
Darsteller: Ed Helms, Jake Johnson, Annabelle Wallis, Hannibal Buress, Isla Fisher, Rashida Jones, Leslie Bibb, Jon Hamm, Jeremy Renner
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

An einem Monat in jedem Jahr stürzen sich fünf Freunde (Ed Helms, Jake Johnson, Hannibal Buress, Jon Hamm, Jeremy Renner) in ein wildes, kompromissloses Fang-Spiel, das sie schon seit der ersten Klasse spielen. Sie riskieren Kopf und Kragen, ihre Jobs und ihre Freundschaft, um die anderen zu besiegen und den Schlachtruf „Du bist …!“ brüllen zu können. In diesem Jahr fällt das Spiel zusammen mit der Hochzeit ihres einzigen unbesiegten Spielers. Das könnte ihn zu einem leichten Opfer machen. Doch er weiß, dass sie kommen… und ist bereit. 

Kritik

Nachdem bereits „Schiffe versenken“ zu einem Film verwurstet wurde, ist jetzt das klassische „Fangen“ an der Reihe, das wir sicherlich alle mal als Kinder gespielt haben. Aber taugt das für einen abendfüllenden Spielfilm? Was hat CATCH ME sonst noch zu bieten?

Nun, irgendwie nicht wirklich viel. Auch wenn uns der Film zu Beginn weismachen will, er beruhe auf einer wahren Begebenheit, klingt das irgendwie unglaubwürdig. Am Ende erfahren wir zwar, dass es tatsächlich eine Gruppe von Männern gibt, die nie aufgehört haben, „Fangen“ zu spielen, aber ob das wirklich stimmt, bleibt fraglich.

„Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden, sondern wir werden alt, weil wir aufhören, zu spielen“, so ein Zitat aus dem Film. Das mag stimmen, rechtfertigt aber in keinster Weise diesen Film. Keine Angst, CATCH ME ist keine Vollkatastrophe, hier und dort wartet der Film durchaus mit ein paar guten Einfällen auf. Nur leider vergibt er so unfassbar viel Potential. Warum zum Beispiel die Journalistin vom Wall Street Journal Interesse an der Geschichte findet, wird nicht erörtert. Dabei hätte vielleicht ihre Diskussion mit ihrem Chefredakteur ein interessanter Gegenpol zur ansonsten albernen Geschichte sein können. Auch der einmalig eingestreute Satz dass „der Print-Journalismus am Ende ist“, wird überhaupt nicht weiter thematisiert. So bleibt CATCH ME der oberflächliche Klamauk, der er offenbar sein möchte. Immerhin wechseln die Macher nicht unter die Gürtellinie, das kann man ja heutzutage durchaus als Gewinn bezeichnen.

Wer von seinem Kinobesuch also nicht allzu viel erwartet, dem sei CATCH ME ans Herz gelegt, alle anderen such sich einfach etwas anderes aus dem reichhaltigen Filmangebot aus.

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Filmplakat

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