Bohemian Rhapsody

Kinostart: 01.11.2018

ab6 OT: Bohemian Rhapsody (USA 2018)
Länge: 135 Minuten
Genre: Drama / Biographie
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Anthony McCarten, Peter Morgan
Darsteller: Rami Malek, Lucy Boynton, Gwilym Lee, Ben Hardy, Joe Mazzello, Aidan Gillen, Allen Leech, Aaron McCusker, Mike Myers
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Das legendäre Intro von „We Will Rock You“, der himmelstürmende Refrain von „We Are The Champions“, die faszinierende Opernhaftigkeit der „Bohemian Rhapsody“…

Wer singt nicht automatisch mit, wenn er diese Hymnen hört? Wer kann bei diesen mitreißenden und genialen Beats die Füße stillhalten? Wer könnte jemals den Moment vergessen, als Freddie Mercury 1985 auf die Bühne von Live Aid stolzierte, die Menge zum Toben und Mitsingen brachte und so dem ganzen Event die Krone aufsetzte? 

Der Sänger und extravagante Frontmann Freddie Mercury ist seit über 25 Jahren tot, aber die Musik von Queen ist unsterblich. Freddie hat Stereotypen neu definiert und transzendiert, und die Musik passt nach wie vor in keine herkömmliche Schublade. Vielleicht ist Queen gerade deshalb zu einem generationenübergreifenden, multikulturellen und globalen Phänomen geworden… 

Der Film startet bereits am Mittwoch, dem 31.10.2018 in den deutschen Kinos

Kritik

Obwohl sein Tod bereits mehr als ein Vierteljahrhundert zurückliegt, zeigt uns BOHEMIAN RHAPSODY erst jetzt einen beeindruckenden Einblick in das Leben des charismatischen Freddy Mercury.

Kaum zu glauben, dass bereits 27 Jahre vergangen sind, seitdem Freddy Mercury die große Bühne des Lebens verlassen hat. Umso erstaunlicher ist es jedoch, dass es so lange gedauert hat, bis ein Kinofilm die Geschichte dieses großen Mannes erzählt. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn BOHEMIAN RHAPSODY fängt das einzigartige Wesen des charismatischen Sängers perfekt ein. 

Im Gegensatz zu anderen Musiker-Biographien hat man hier die Original-Singstimme von Freddy Mercury benutzt, statt die Songs durch die Darsteller neu interpretieren zu lassen. Das ließ den Machern in jedem Fall die Möglichkeit, in Bezug auf die Schauspieler keine Kompromisse eingehen zu müssen. Dass man einen besseren Darsteller als Rami Malek für die Hauptrolle gefunden hätte, wage ich zu bezweifeln. Er lässt seine eigene Ausstrahlung komplett hinter der des Sängers verschwinden, so dass man als Zuschauer immer wieder glaubt, wirklich den echten Freddy Mercury zu sehen. 

Ich war selbst nie ein großer Fan der Gruppe. Es gab zwar hier und da den einen oder anderen Song, der mir gefiel, aber ich habe in meinem Leben bislang kein einziges Queen-Album besessen. Trotzdem kann ich BOHEMIAN RHAPSODY eine ganze Menge abgewinnen, denn es zeigt mir auch den Menschen hinter der Figur des Freddy Mercury. Sicherlich spart der Film die unangenehmen Teile seiner Biographie aus und man könnte ihm unter gewissen Umständen Schönfärberei vorwerfen, aber wenn er den ganzen Rest so sympathisch und überzeugend rüberbringt, ist mir das relativ egal. Allein wie der Film das historische Live Aid Konzert in der Londoner Wembley Arena wieder auferstehen lässt, ist mehr als eindrucksvoll.

BOHEMIAN RHAPSODY ist natürlich in erster Linie ein Film für die Queen-Fans, aber durchaus auch für diejenigen, die sich einmal mit einem frischen Blick dieser Kultband nähern möchten. 

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Filmplakat

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