#Zeitgeist

Kinostart: 11.12.2014

OT: Men, Women & Children (USA 2014)
Länge: 120 Minuten
Genre: Drama
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman, Erin Cressida Wilson, basierend auf dem Roman von Chad Kultgen
Darsteller: Timothy Chalamet, Olivia Crocicchia, Kaitlyn Dever, Rosemarie DeWitt, Ansel Elgort, Jennifer Garner, Judy Greer, Dennis Haysbert, Katherine Hughes, Elena Kampouris, Shane Lynch, Dean Norris, Will Peltz, Adam Sandler, J.K. Simmons, Emma Thompson, Travis Tope

Sieben Familien in einer Vorstadt von Austin, Texas. Töchter, Söhne, Mütter, Väter. Alle ganz normal verrückt, alle auf der Suche nach einem kleinen Stück vom großen Glück, das so nah ist und doch so unerreichbar weit weg zu sein scheint. Die Männer suchen nach pornografischer Ablenkung im Internet, die Frauen vermissen Zärtlichkeit und Erfüllung, die Jungs sind besessen von „World of Warcraft“, die Mädchen setzen sich selbst unter Druck, immer noch dünner und hübscher zu werden. Alle sehnen sich nach echtem Kontakt in einer realen Welt, doch alle leben aneinander vorbei. Und die so simplen, vermeintlich unendlichen Möglichkeiten moderner Kommunikation machen alles noch komplizierter – und schaffen ein Dasein, geprägt von digitaler Nähe und analoger Entfremdung.

Kritik

Jason Reitman ist mit seinen Filmen stets am Puls der Zeit – ob JUNO oder UP IN THE AIR – Reitman erzählt Geschichten, die mitten im Leben spielen. So auch in #ZEITGEIST, dem mehr oder minder guten deutschen Titel von MEN, WOMEN & CHILDREN. Der Film zeigt, wie sehr wir heutzutage von den Medien abhängig sind, ob es nun die sozialen Netzwerke, Online-Rollenspiele oder einfach nur das Handy an sich sind. Viel zu sehr vertiefen wir uns in Dinge, die uns wichtig scheinen und vergessen dabei mehr und mehr das echte Leben um uns herum. Diese Atmosphäre fängt Reitman wunderbar ein, indem er die virtuelle mit der realen Welt optisch verbindet. Das hat man zwar durchaus schon mal so in der Art gesehen, aber selten so perfekt umgesetzt. So spiegelt #ZEITGEIST in der Tat ebensolchen wieder und gibt uns den einen oder anderen Denkanstoß, über den es sich durchaus lohnt, einmal nachzudenken.

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Filmplakat

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