X-Men: Apocalypse

Kinostart: 19.05.2016

ab12 OT: X-Men: Apocalypse (USA 2015/2016)
Länge: 145 Minuten
Genre: Science-Fiction / Action
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Bryan Singer, Simon Kinberg, Michael Dougherty, Dan Harris
Darsteller: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan, Sophie Turner, Olivia Munn, Lucas Till
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

1983 wird der unbesiegbare, unsterbliche Apocalypse nach fünftausendjähriger Gefangenschaft befreit. Wütend, dass er und seine Artgenossen nicht länger als Götter verehrt werden, schart er mächtige Mutanten um sich – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) –, um der Welt unter seiner Führung eine neue Ordnung zu geben. Um Apocalypses Pläne weltweiter Zerstörung zu durchkreuzen, führen Raven (Jennifer Lawrence) und Professor X (James McAvoy) ein junges X-Men-Team in eine epische Schlacht, um dem scheinbar unbezwingbaren Feind Einhalt zu gebieten. 

Kritik

Mit X-MEN: APOCALYPSE kehren die Mutanten zu ihrer bislang größten Schlacht auf die Leinwände zurück. Doch kann Regisseur Bryan Singer noch einmal an die Komplexität des Vorgängers anknüpfen?

Mit X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT legte Singer vor zwei Jahren den vermutlich komplexesten und in den Augen vieler auch besten Teil der X-Men-Reihe vor. Diese Leistung noch einmal zu toppen sollte sich als äußerst schwierig entpuppen. Während andere Superhelden-Reihen an diesem Punkt einfach den Reboot-Button drücken, macht Singer einfach unbeirrt weiter. Das mag man verurteilen oder bewundern, in jedem Fall aber liefert er uns nicht einfach die nächste Version der Entstehungsgeschichte.

Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack zurück, denn zum ersten Mal ist es Singer nicht gelungen, dem Vorgänger noch zu verbessern. Doch was genau sind die Fehler dieses Filmes?

Zu allererst wäre das die Laufzeit. 145 Minuten sind definitiv zu lang, wenn man nicht gleichzeitig auch eine Menge zu erzählen hat. Anfangs gestaltet sich die Geschichte noch recht spannend und interessant, mit wachsendem Laufzeitfortschritt jedoch setzt die Langeweile ein. Gefühlt zieht sich zum Ende hin alles in die Länge.

Aber vielleicht jammern wir auch nur auf viel zu hohem Niveau. Wer BATMAN VS. SUPERMAN gesehen hat, der weiß, wie seelenlos ein Film dieses Genres sein kann. Davon ist X-MEN: APOCALYPSE zum Glück weit entfernt. So liegt dann doch die Vermutung nahe, dass unsere Erwartungen schlichtweg zu hoch angesetzt waren. Am Ende bleibt also ein in Bezug auf die Reihe nur durchschnittlicher Film zurück, mit dem Blick auf das gesamte Genre relativiert sich das jedoch sehr schnell wieder.

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Filmplakat

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