Words & Pictures

Kinostart: 22.05.2014

OT: Words & Pictures (USA 2013)
Länge: 116 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Fred Schepisi
Drehbuch: Gerald di Pego
Darsteller: Clive Owen, Juliette Binoche, Valerie Tian, Bruce Davison, Navid Negahban, Amy Brenneman, Christian Scheider
Paul A. Daas, Siegfried Bendix gefällt dieser Artikel

Seine besten Jahre als gefeierter Schriftsteller liegen hinter ihm. Dennoch zehrt Jack Marcus (Clive Owen), der an einem Internat in Neuengland unterrichtet, immer noch von seinem früheren Ruhm. Trinkt allerdings auch vor lauter Frust über seine lethargischen Schüler und nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Als wäre sein Leben nicht schon kompliziert genug, taucht plötzlich Dina Delsanto (Juliette Binoche) an der Schule auf. Die Malerin übernimmt den Kunstunterricht und hat wegen ihrer unnahbaren Art im Nu einen Spitznamen weg: Eiszapfen. 

Fast noch schneller legt sie sich mit Jack an, denn sie ist davon überzeugt, dass die bildende Kunst der Sprache weit überlegen ist. Was Jack natürlich nicht widerspruchslos hinnimmt. Die beiden starten eine lustvolle Privatfehde, in deren Verlauf sie sich verbal so einiges um die Ohren hauen. Doch schließlich treibt Jack es zu weit: Als ihm wegen seiner Trinkerei gekündigt werden soll, tut er etwas Unverzeihliches, um den drohenden Rausschmiss zu verhindern…

Kritik

Was wiegt mehr: das gesprochene Wort oder das gemalte Bild? Regisseur Fred Schepisi nimmt den Zuschauer durch fein ausgearbeitete Dialoge an die Hand und entführt ihn in die Welt der schönen Künste. Clive Owen und Juliette Binoche lässt er dabei viel Raum, sich zu entfalten, so dass es für den Kinobesucher zum Genuss wird, den beiden bei ihren kleinen und großen Grabenkämpfen zu folgen. Im Prinzip kann man WORDS & PICTURES durchaus als eine Screwball-Komödie bezeichnen, selbst wenn man sich hierbei im künstlerisch wertwollen Bereich aufhält. So garantiert WORDS & PICTURES einen amüsanten, aber dennoch intellektuell wertvollen Kinobesuch.

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