Vaiana

Kinostart: 22.12.2016

OT: Moana (USA 2016)
Länge: 107 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Ron Clements, John Musker
Drehbuch: Jared Bush, Ron Clements, John Musker, Chris Williams, Don Hall, Pamela Ribon, Aaron Kandell, Jordan Kandell
Darsteller: Originalstimmen: Auli'i Cravalho, Dwayne Johnson, Rachel House, Temuera Morrison, Jemaine Clement, Nicole Scherziger, Alan Tudyk Deutsche Stimmen: Lina Larissa Strahl, Andreas Bourani
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Vor Jahrtausenden durchsegelten die größten Seefahrer der Welt die unendlichen Weiten des Südpazifik, um die fantastische Inselwelt Ozeaniens zu erforschen. Dann aber stoppten diese Entdeckungsreisen aus geheimnisvollen Gründen – bis heute… 

Die furchtlose Vaiana, von Geburt an mit einer einzigartigen Verbindung zum riesigen Ozean gesegnet, möchte das Geheimnis ihrer Vorfahren unbedingt entschlüsseln. Mutig setzt sie die Segel und macht sich auf eine abenteuerliche Reise über das Meer. Auf ihrem Weg trifft das aufgeweckte Mädchen ihren persönlichen Helden, den legendären und von sich selbst ziemlich eingenommenen Halbgott Maui, der sich ihr nicht ganz freiwillig anschließt.

Ihre faszinierende Entdeckungsreise birgt jede Menge sagenhafte Abenteuer, Begegnungen mit furchterregenden Kreaturen und führt sie letztlich nicht nur auf die Spuren ihrer Vorfahren, sondern auch zu sich selbst.

Kritik

Auch in diesem Jahr entführt uns Disney Animation wieder in eine Welt, die vermutlich kaum jemand von uns kennt: Polynesien im Süd-Pazifik. Dort folgen wir dem Abenteuer der jungen VAIANA und tauchen dabei in eine fantastische Welt ein, die uns so schnell nicht wieder loslassen wird.

Hinter VAIANA stecken zwei echte Disney-Legenden: Ron Clements und John Musker, dieund bereits Klassiker wie BASIL, DER GROSSE MÄUSEDETEKTIV, ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU, ALADIN oder KÜSS DEN FROSCH beschert haben, um nur die wichtigsten zu nennen. Auch bei VAIANA haben die beiden Regisseure wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt, um uns möglichst glaubwürdig in eine und völlig fremde Welt zu versetzen. Dazu sind die beiden mit ihrem Team mehrfach in den Süd-Pazifik gereist und haben sich dort inspirieren lassen. So ließen sie sich u.a. zeigen, wie die Vorfahren einst ohne technische Hilfsmittel zu navigieren wussten oder wie diese Boote technisch gesehen funktionieren. „Du kannst du etwas nicht animieren, wenn Du nicht weißt, wie es überhaupt funktioniert“, berichtet uns die Produzentin des Films, Osnat Shurer, im Interview. So stellte das Team sicher, dass Vaiana in den Szenen, in denen sie das Boot fehlerhaft bedient, dieses auch wirklich korrekt falsch macht. 

Auch die Musik ist wieder einmal erstklassig. Dazu baute Disney auf den polynesischen Musiker Opetaia Foa‘i, der zusammen mit Marc Mancina und Lin-Manuel Miranda die Songs geschrieben hat. Dass es in dem Film überhaupt Musik geben würde, war sehr schnell klar. „auf den Inseln gibt es überall Musik. Wir haben zwar nicht zwingend erwartet, dass es dort Willkommenslieder gibt, aber wir wurden fast überall durch Songs begrüßt“, so Ron Clements im Interview. 

Während einer ihrer Reisen in den Süd-Pazifik trafen Clements und Musker auf den Stammesältesten von Mo’orea mit dem Namen Papa Mape, der zu ihnen sagte: „Seit Ewigkeiten werden wir von Eurer Kultur verschlungen. Könnt Ihr nicht dieses eine Mal von unserer verschlungen werden?“ Das ist den beiden dann mit VAIANA tatsächlich gelungen, denn der Film ist schlichtweg wunderbar auf allen nur erdenklichen Ebenen. Wer diesen Film gesehen hat, der möchte nichts sehnlicher, als diese eindrucksvolle Welt einmal mit den eigenen Augen sehen. 

Und für alle, die diesen Film mehr als einmal sehen möchten, gibt es etliche Gründe, denn die Macher haben jede Menge Anspielungen auf andere Disney-Filme eingebaut, sogenannte Easter-Eggs. Zu sehen ist z.B. Aladins Wunderlampe, Olaf und Sven aus FROZEN oder das Faultier Flash aus Zootopia, um nur ein paar wenige zu nennen. Die meisten sind jedoch gar nicht so einfach zu finden… 

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Filmplakat

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