Und nebenbei das große Glück

Kinostart: 20.09.2012

OT: Un bonheur n'arrive jamais seul (Frankreich 2012)
Länge: 109 Minuten
Genre: Komödie
Regie: James Huth
Drehbuch: Sonja Shillito, James Huth
Darsteller: Sophie Marceau, Gad Elmaleh, François Berléand, Maurice Barthélémy, Michael Abiteboul, Macha Méril, Litzi Veszi
Collie Sarah gefällt dieser Artikel

Der Jazz-Musiker Sacha (Gad Elmaleh) ist ein unbeschwerter Mit-Vierziger und mit seinem Leben eigentlich vollkommen zufrieden. Er hat gute Freunde, liebt die Frauen und macht die Nacht zum Tag. Doch als die attraktive, selbstbewusste Charlotte (Sophie Marceau) ihm buchstäblich vor die Füße fällt, gerät sein Leben aus dem Tritt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf und zum ersten Mal in seinem Leben muss Sacha das tun, was den meisten Männern am Schwersten fällt: Erwachsen werden. Doch bis dahin ist der Weg noch weit und turbulent. Denn Charlotte weiß, was sie will und hat sich mit ihrem Leben, ihren Kindern und ihrem Noch-Ehemann, dem Großindustriellen Alain Posche (François Berléand) arrangiert. Doch dieser zieht im Hintergrund die Fäden, denn mit einem Liebhaber im Haus verstößt Charlotte gegen die Regeln. Sich zu arrangieren ist nicht mehr ausreichend – Charlotte muss sich jetzt entscheiden… 

Kritik

Die Chemie stimmt zwischen Sophie Marceau und Gad Elmaleh – das sieht man den beiden von der ersten Minute des Filmes an sofort. Allerdings verliert der Film in der zweiten Hälfte ein wenig an Fahrt, als sich Regisseur James Huth fast nur noch auf die männliche Hauptfigur beschränkt, die aufgrund diverser Intrigen des Ex-Mannes weit weg von seiner Liebsten entfern in New York weilt. Trotz dieser Einschränkung bereitet es dem Zuschauer trotzdem Freude, die beiden Hauptcharaktere zusammen zu sehen – könnten sie doch unterschiedlicher nicht sein. Er, der Lebemann und Kinderhasser, dem plötzlich drei Kinder nichts mehr ausmachen und sie, die Aristokratin, die der Leichtigkeit des Seins verfällt. Zusammengefasst ist UND NEBENBEI DAS GROSSE GLÜCK kein herausragender und besonders sehenswerter Film – nein, er gehört vielmehr zu der Gattung Film, die man schnell wieder vergisst, aber trotzdem nicht bereut.

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/BBZ2Rdu1BSE

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