To the Wonder

Kinostart: 30.05.2013

OT: To the Wonder (USA 2012)
Länge: 112 Minuten
Genre: Drama
Regie: Terrence Malick
Drehbuch: Terrence Malick
Darsteller: Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams, Javier Bardem
Lotte Grubitz, Josephine Drews gefällt dieser Artikel

Der Amerikaner Neil (Ben Affleck) und die Französin Marina (Olga Kurylenko) sind frisch verliebt, als sie gemeinsam die französische Felseninsel Mont Saint Michel besuchen. Beide sind sich sicher: Das ist die Liebe ihres Lebens. Gemeinsam mit Marinas Tochter ziehen sie von Paris in eine Kleinstadt in Oklahoma. Dort wird ihre Beziehung bald auf die Probe gestellt, als der Alltag sie einholt: Marina fühlt sich fern der Heimat fremd und unverstanden und sucht in Neils Liebe eine Bestätigung die dieser ihr nicht geben kann. 

Auf der Suche nach Beistand wendet sie sich an den katholischen Geistlichen Pater Quintana (Javier Bardem), der selbst voller Zweifel am eigenen Glauben ist und sie mit der Frage konfrontiert, ob eine Liebe überhaupt ewig halten kann. Mit ihrer Tochter zieht Marina zurück nach Frankreich und Neil beginnt eine Affäre mit seiner Jugendfreundin Jane (Rachel McAdams). Doch beide können sie den anderen nicht vergessen und die Idee der großen Liebe lässt sie nicht mehr los…

Kritik

Ein Film ohne eine wirkliche Handlung, der einzig und allein aus einer Aneinanderreihung von Stimmungsbildern besteht – kann das funktionieren? Die Antwort lautet leider ganz klar: Nein! Es bleibt ein Rätsel, was sich Altmeister Terrence Malick bei diesem Film gedacht hat. Am Ende hat man als Zuschauer den Eindruck, man hätte soeben knapp zwei Stunden Sonnenauf- und -untergänge im Gegenlicht gesehen. Zudem erfährt man relativ wenig bis gar nichts über die einzelnen Charaktere, was zur Folge hat, dass sich nie eine wirkliche Nähe zum Zuschauer aufbaut – Das genaue Gegenteil ist sogar der Fall.

Die Qualität der Aufnahmen ist sicherlich beeindruckend und auch die Komposition der Tonspur lässt kaum Wünsche übrig, aber trotzdem fragt man sich, was Malick uns mit diesem Film sagen möchte. Schade eigentlich. Sehr schade.

 

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