The Visit – Eine außerirdische Begegnung

Kinostart: 22.09.2016

OT: The Visit (Dänemark / Irland / Österreich / Finnland 2015)
Länge: 84 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Michael Madsen
Drehbuch: Michael Madsen
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Der dänische Regisseur Michael Madsen dokumentiert in THE VISIT ein Ereignis, das bisher nicht stattgefunden hat: Die erste Begegnung des Menschen mit intelligentem Leben aus dem All! Seit der Erfindung der Radiowellen wird der Mensch nicht müde Signale in den Weltraum zu senden, um Kontakt mit möglichem Leben im All aufzunehmen. Die Frage für viele ist nicht „Was passiert, wenn wir Kontakt haben?“ sondern viel mehr „Wann werden wir den ersten Kontakt haben?“. Der Film entwirft ein unglaubliches Szenario, fragt bei UNO, NASA, Astrophysikern und dem Militär nach, erlangt beispiellosen Zugang zu Experten wie der Direktorin des UNO Büros für Weltraumfragen, der ISU (International Space University) sowie der SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence). Und spielt Möglichkeiten eines Erstkontakts durch, zeigt vor, welche Probleme uns eine solch revolutionäre Situation stellen würde.

Kritik

THE VISIT ist eine hypothetische Dokumentation – oder wie immer man dieses (neue) Genre auch bezeichnen mag. Doch was am Ende davon übrig bleibt, ist leider nicht allzu viel…

Die Idee ist zunächst einmal brilliant. Die Frage, ob wir schon einmal Kontakt mit Außerirdischen gehabt haben, wurde bereits in unzähligen Science-Ficton-Filmen gestellt. Doch bislang hat noch niemand diese Frage genommen und darüber eine Dokumentation gemacht. Wobei sich mit die Frage stellt, ob man hier trotzdem noch von einer Dokumentation sprechen kann.

Auf die geniale Idee folgt allerdings ziemlich schnell die Ernüchterung, denn Madsen gelingt es mit seinem Stil nicht wirklich, den Zuschauer zu fesseln. Irgendwie wird viel zu viel um das Thema drumherum geredet, wodurch die Dialoge irgendwann ermüdend wirken. Je mehr Experten der verschiedensten Wissenschaftsgebiete zu Worte kommen, desto mehr ist der Zuschauer gelangweilt. So bleibt vom interessanten Ansatz letztendlich nicht allzu viel übrig. Abgesehen von jeder Menge Gerede natürlich.

Bildergalerie

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Filmplakat

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