The Sessions – Wenn Worte berühren

Kinostart: 03.01.2013

OT: The Sessions (USA 2012)
Länge: 96 Minuten
Genre: Drama
Regie: Ben Lewin
Drehbuch: Ben Lewin
Darsteller: John Hawkes, Helen Hunt, William H. Macy, Moon Bloodgood, Annika Marks, Rhea Perlman, W. Earl Brown, Robin Weigert, Blake, Lindsley, Ming Lo, Jennifer Kumiyaya, Rusty Schwimmer, James Martinez, Adam Arkin

Seit der kalifornische Journalist und Poet Mark O’Brien in früher Kindheit an Kinderlähmung erkrankte, ist er bewegungsunfähig und muss die meiste Zeit des Tages in einer Eisernen Lunge verbringen. Doch in der Lage, Berührungen zu spüren, ist er – im Alter von 38 Jahren – entschlossen, seine Jungfräulichkeit zu verlieren. 

Zunächst wendet der gläubige Mark sich mit seinem erotischen „Problem“ an den großherzigen Pfarrer Brendan (William H. Macy). Dieser verdammt ihn nicht für sein Verlangen, sondern versichert ihm, dass Gott gegebenenfalls in die andere Richtung schaut, denn immerhin ist Mark unverheiratet. Derart bestärkt, macht sich Mark auf die Suche nach „professioneller“ Hilfe – und hat das Glück, Cheryl (Helen Hunt) zu finden.

Als Sex-Therapeutin ist sie eine wortgewandte, reife und geduldige Frau, die Mark einfühlsam dabei hilft, seinen Körper und seine Sexualität zu finden. Dabei entdecken beide, dass sie viel mehr miteinander verbindet, als es auf den ersten Blick erscheint…

Kritik

Dass Filme über Behinderte, die ihrer Jungfräulichkeit ein Ende setzen möchten, kein Tabuthema sind und durchaus eine Menge Spaß und Freude verbreiten können, hat gerade erst der belgische Film HASTA LA VISTA gezeigt. In etwas ruhigeren Tönen erzählt THE SESSIONS jetzt eine ähnliche Geschichte, die auf der ergreifenden und optimistischen Autobiographie des kalifornischen Journalisten und Poeten Mark O’Brien basiert. Mit einer hochkarätigen Besetzung, allen voran John Hawkes (Winter’s Bone, Contagion), Helen Hunt (Was Frauen wollen, TV-Sitcom „Mad About You“) und William H. Macy (Born to be Wild, The Cooler, TV-Serie „Shameless“), erzählt Regisseur Ben Lewin die Geschichte sehr zurückhaltend und warmherzig und findet nahezu die perfekte Mischung aus Komik und Ernsthaftigkeit. Wenn man einmal von einigen wenigen dramaturgischen Schwächen absieht, dann ist Lewin durchaus gelungen, sich einem doch schwierigen Thema mit viel Leichtigkeit und Humor zu nähern.

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