The Light Between Oceans

Kinostart: 08.09.2016

OT: The Light Between Oceans (Großbritannien / Neuseeland / USA 2016)
Länge: 130 Minuten
Genre: Drama
Regie: Derek Cianfrance
Drehbuch: Derek Cianfrance, nach dem Roman von M. L. Stedman
Darsteller: MichaelFassbender, Alicia Vikander, Rachel Weisz, Bryan Brown, Jack Thompson, Leon Ford
Katerina Klausdottir gefällt dieser Artikel

Eine abgelegene Insel im Westen Australiens, zu Beginn der 1920er Jahre. Eines Morgens entdecken der Leuchtturmwärter Tom Sherbourne (Michael Fassbender) und seine Frau Isabel (Alicia Vikander) ein angespültes Ruderboot, in dem die Leiche eines Mannes liegt – und ein neugeborenes Baby. Sie beschließen, das Kind zu sich zu nehmen und als ihr eigenes großzuziehen – und ahnen nicht, welch schreckliche Konsequenzen ihre Entscheidung haben wird. Denn wenige Jahre später treffen sie auf die leibliche Mutter des Kindes (Rachel Weisz)… 

Kritik

Ach was habe ich mich auf diesen Film gefreut – aber leider enttäuscht THE LIGHT BETWEEN OCEANS auf ganzer Linie.

Seit den Dreharbeiten zu THE LIGHT BETWEEN OCEANS sind die beiden Hauptdarsteller Michael Fassbender und Alicia Vikander auch privat ein Paar. Da ist es natürlich spannend zu sehen, wie sie genau in dieser Zeit auf der Leinwand wirken. Eines ist klar: Warum sich Fassbender in Vikander verliebt hat, ist mehr als deutlich, schließlich ist die Schwedin in jeder einzelnen Szene schlichtweg bezaubernd.

Doch kommen wir zurück zum Film. Regisseur Derek Cianfrance hat in den vergangenen Jahren mit BLUE VALENTINE und THE PLACE BEYOND THE PINES zwei wirklich beeindruckende Filme vorgelegt. Kein Wunder also, dass meine Erwartungshaltung ziemlich hoch war. Die Ernüchterung folgt gleich in den ersten Minuten, als klar wird, welchen Weg Cianfrance bei THE LIGHT BETWEEN OCEANS eingeschlagen hat. Er zeigt wunderbare Landschaften und setzt auch seine Darsteller exzellent in Szene, allerdings genügt es ihm nicht, die aufkeimenden Gefühle einfach für sich stehen zu lassen. Nein, stattdessen setzt er auf stark dramatisierende Musik, die diem Zuschauer mehr als deutlich vorschreibt, was er in den einzelnen Szenen zu fühlen hat. Offensichtlich hat Cianfrance kein Vertrauen zu seinen Zuschauern und ist der Meinung, dass eine dramatische Szene allein nicht genügt. Das ist äußerst schade, nimmt er den wunderschönen Bildern doch vollends ihre Wirkung. Das hätte absolut nicht sein müssen.

Aber gut, dann warten wir eben auf seinen nächsten Film. Schließlich ist METALHEAD laut IMDb bereits in der Postproduktion…

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Filmplakat

Neustarts am 08.09.2016

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