The Infiltrator

Kinostart: 29.09.2016

OT: The Infiltrator (USA 2016)
Länge: 127 Minuten
Genre: Crime / Drama
Regie: Brad Furman
Drehbuch: Ellen Sue Brown, Robert Mazur
Darsteller: Bryan Cranston, John Leguizamo, Diane Kruger, Benjamin Bratt, Yul Vazquez, Juliet Aubrey, Elena Anaya, Amy Ryan
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Es ist der wahrscheinlich gefährlichste Undercover-Auftrag der Geschichte, den Special Agent Robert Mazur (Bryan Cranston) Mitte der 1980er übernimmt: Er soll in der Rolle des smarten Geschäftsmannes Bob Musella das beispiellos mächtige Drogenkartell von Pablo Escobar unterwandern, der mit einer Armee von Dealern die USA mit Drogen überschwemmt und seine Geschäfte mit rücksichtsloser Gewalt absichert. Zur Seite stehen Mazur der impulsive Agent Emir Abreu (John Leguizamo) und die neue Kollegin Kathy Ertz (Diane Kruger), die sich als Mazurs Verlobte ausgibt. Gemeinsam erschleichen sie sich die Freundschaft von Escobars rechter Hand Roberto Alcaino (Benjamin Bratt), um im inneren Kreis Beweise gegen die Verbrecherorganisation und ihre Handlanger im Bankensektor zu sammeln. Bereits der kleinste Fehler kann ihn und seine Mitstreiter das Leben kosten…

Kritik

Die Geschichte um den Drogenboss Pablo Escobar wurde bereits unzählige Mal erzählt. In THE INFILTRATOR konzentriert sich Regisseur Brad Furman jedoch auf den FBI-Spitzel Robert Mazur, der zur Ergreifung Escobars führte. Das ist spannend und eindrucksvoll zugleich…

Während Bryan Cranston in der Serie BREAKING BAD noch selbst als Drogenhändler agierte, schlägt es ihn in THE INFILTRATOR auf die andere Seite. Regisseur Robert Mazur zeigt in seinem Film, wie es dem FBI-Agenten gelungen ist, nach und nach das Vertrauen von Escobars engsten Mitarbeitern zu gewinnen. So erzählt er die Geschichte Escobars, ohne diesen auch nur ein einziges Mal zu zeigen. Das ist ziemlich clever, denn genauso geheimnisvoll war der Drogenboss – ein Phantom, das kaum jemand selbst zu sehen bekam. Nur ein einziges Mal ist Escobar im Film zu sehen – als unscheinbare Figur für wenige Sekunden. Erst später soll sich herausstellen, dass er es höchstpersönlich gewesen ist.

THE INFILTRATOR ist an manchen Stellen vielleicht etwas zäh erzählt, der Film trifft aber zu jedem Zeitpunkt den richtigen Ton. Das macht ihn – mit kleinen Einschränkungen – durchaus sehenswert.

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Filmplakat

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