The F-Word – Von wegen nur gute Freunde!

Kinostart: 09.04.2015

OT: What If (98 Minuten)
Länge: Irland / Kanada 2014
Genre: Komödie
Regie: Michael Dowse
Drehbuch: Elan Mastai
Darsteller:

Daniel Radcliffe, Zoe Kazan, Megan Park, Adam Driver, Rafe Spall, Mackenzie, Davis

Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Wie alle Romantiker versteckt Wallace (Daniel Radcliffe) sein weiches Herz hinter einer witzig-coolen Fassade. Nach einer gescheiterten Liebe hat er sein Medizin-Studium hingeschmissen, jobbt für eine Softwarefirma und betrachtet nachts den Sternenhimmel über Toronto. Als er sich eines Abends doch zu einer Party aufrafft, trifft er auf Chantry (Zoe Kazan), eine junge Trickfilmzeichnerin mit sanften Augen und schrägem Humor. Wie er liebt sie Wortspiele und pariert seine Provokationen charmant. Wallace ist hingerissen, doch Chantry hat einen Freund, den erfolgreichen Juristen Ben (Rafe Spall), mit dem sie zusammenlebt. Obwohl sie sich zu Wallace hingezogen fühlt, will sie nur mit ihm befreundet sein. Für die beiden sensiblen Endzwanziger ein guter Deal. Zunächst. Wenn sich Gefühle nur kontrollieren ließen… Chantry und Wallace tun jedenfalls alles dafür – was immer wieder zu Situationen von grotesker Komik führt. Denn eigentlich wissen sie, dass sie zusammengehören. Aber haben sie auch den Mut dazu?

Kritik

Wieder einmal schlägt der deutsche Titelteufel zu und macht aus WHAT IF einfach mal THE F-WORD – VON WEGEN NUR GUTE FREUNDE. Da fragt sich der geneigte Filmfreund, wieso dass denn nun sein muss. Der erste Verdacht fällt dahin gehend, dass man vielleicht den Film nicht in Verbindung mit schlechten US-Kritiken bringen möchte. Doch weit gefehlt – zwar wird WHAT IF dort nicht als Meisterwerk gefeiert, die Bewertungen sind aber allesamt durchweg positiv. Somit wird es wohl durchaus ein Mysterium bleiben.

Doch kommen wir zum Film. Der lebt in erster Linie von der wunderbaren Chemie zwischen Daniel Radcliffe und Zoe Kazan. Beide verkörpern ihre Rollen mit so viel Überzeugung, dass die Story durchweg glaubwürdig erscheint. Sicherlich hat man dies alles bereits das eine oder andere Mal in einem Film gesehen, aber wenn es so charmant rüberkommt, dann geht das vollkommen in Ordnung.

Dem Regisseur Michael Dowse gelingt es zwar nicht, dem Genre des romantischen Films neue Visionen zu verleihen, aber durch seine wunderbaren Darsteller und den stellenweise pointierten Dialogen schafft er es zumindest, dass sich der gemeine Fan des Genres wohlfühlen dürfte.

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Filmplakat

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