The Commuter

Kinostart: 11.01.2018

OT: The Commuter (USA / Großbritannien 2017)
Länge: 105 Minuten
Genre: Thriller
Regie: Jaume Collet-Serra
Drehbuch: Byron Willinger, Philip de Blasi
Darsteller: Liam Neeson, Vera Farmiga, Patrick Wilson, Sam Neill, Elizabeth McGovern, Jonathan Banks, Florence Pugh
Verleih: Studiocanal GmbH
Claudia-Janet Kaller, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Seit zehn Jahren pendelt der Versicherungsmakler Michael MacCauley (Liam Neeson) jeden Tag aus seinem beschaulichen Vorort nach Manhattan und zurück. Doch an diesem Tag ist alles anders. Die mysteriöse Fremde Joanna (Vera Farmiga) setzt sich zu ihm und verspricht ihm eine hohe Belohnung, wenn er für sie einen ganz bestimmten Passagier findet, der etwas besonders Wertvolles transportiert. Michael erhält nur zwei Hinweise: Einen falschen Namen und den Zielbahnhof des Unbekannten. Als er zögert, macht Joanna ihm unmissverständlich klar: Sie hat nicht nur das Leben der Passagiere in ihrer Hand, sondern auch das von Michaels Familie. Michael ist Teil einer Verschwörung geworden. Er kann nur mitspielen oder einen Ausweg finden – außerdem bleiben ihm nur wenige Stopps Zeit. 

Kritik

Mit leicht veränderter Ausgangslage muss Liam Neeson wieder einmal den Helden in einem Verkehrsmittel spielen. Doch statt eines Flugzeugs sitzt er jetzt in THE COMMUTER in einem Nahverkehrszug fest…

Nach UNKNOWN IDENTITY (2011) und NON-STOP (2014) markiert dieser Film bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen dem spanischen Regisseur Jaume Collet-Serra und Liam Neeson. Eigentlich eine gute Konstellation, wenn man bedenkt, dass die ersten beiden Filme durchaus spannend und clever waren. Aber irgendwann setzen sich halt gewisse Ermüdungserscheinungen fest, vor allem, wenn sich die Geschichte der von NON-STOP extrem ähnelt. 

Auch hier gerät Neeson wieder mitten in eine Verschwörung und es liegt einzig und allein an ihm, diese aufzudecken und das Leben vieler Unschuldiger zu retten. So weit, so identisch. Eine gewisse Zeit lang ist das auch spannend inszeniert, nämlich so lange Neeson versucht, eine Zielperson anhand einer weniger Informationen im Zug zu finden. Ist das irgendwann geschehen nimmt der Film besonders zum Ende hin etwas abstruse Formen an und bauscht die Geschichte unnötig auf. So bleibt man als Zuschauer zum Schluss mit einem leichten Kopfschütteln zurück. Zwar ist THE COMMUTER kein schlechter Film – auf gar keinen Fall – aber so richtig zünden will er irgendwie auch nicht. 

Vielleicht entschließen sich Collet-Serra und Neeson ja nun, bei ihrer nächsten Zusammenarbeit einmal etwas gänzlich Neues zu schaffen. Schließlich hat Neeson selbst ja immer wieder behauptet, er wolle keine Actionfilme mehr drehen… 

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 11.01.2018

Wonder Wheel

Die Lebensläufe von vier Menschen kreuzen sich im hektischen Treiben des Vergnügungsparks auf Coney Island: Die emotional instabile Ex-Schauspielerin Ginny (Kate Winslet) jobbt jetzt in einem Meeresfrüchte-Imbiss. Ginnys ungehobelter Mann Humpty (Jim Belushi) betreibt ein Karussell. Der attraktive junge Rettungsschwimmer Mickey (Justin Timberlake) träumt von einer Karriere als Bühnenautor. Und Humptys seit Langem getrennt lebende Weiterlesen