Tammy

Kinostart: 03.07.2014

OT: Tammy (USA 2014)
Länge: 97 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ben Falcone
Drehbuch: Melissa McCarthy, Ben Falcone
Darsteller: Melissa McCarthy, Susan Sarandon, Allison Janney, Gary Cole, Dan Akroyd, Kathy Bates

Tammy (McCarthy) hat eine Pechsträhne: Sie fährt nicht nur ihre Schrottkarre endgültig zu Bruch, sondern verliert auch noch ihren miesen Job im schmierigen Burger-Restaurant – nur um dann ihren Mann zu Hause mit der Nachbarin zu erwischen. 

Was bleibt frau anderes übrig als den Ghettoblaster aufzudrehen und das Weite zu suchen? Leider ist Tammy völlig abgebrannt, und ihr Auto fährt keinen Meter mehr. Schlimmer noch: Helfen kann ihr nur Oma Pearl (Sarandon), denn die hat einen Wagen, Kohle, und sie wollte immer schon mal die Niagara-Fälle sehen. Die liegen nicht unbedingt auf Tammys Fluchtroute. Doch sie brettert los – mit Pearl im Schlepptau. Und bald merkt Tammy, dass dieser Trip genau ihre Kragenweite hat.

Kritik

Wieder einmal bewahrheitet sich ein altes Gesetz der Filmkritik: Wenn ein Film der Presse erst drei Tage vor Kinostart gezeigt wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um einen Rohrkrepierer handelt. Exakt genauso verhält es sich mit TAMMY, dem Regiedebüt von Melissa McCarthys Ehemann Ben Falcone. Der Film wirkt völlig uninspiriert und seien wir doch mal ehrlich: So langsam habe wir es satt, Melissa McCarthy in den immer gleichen Rollen zu sehen. Ob nun TAFFE MÄDELS,  BRAUTALARM oder VOLL ABGEZOCKT – immer ist McCarthy die propere Working-Class-Bitch mit dem losen Mundwerk. Dabei bin ich mir sicher, dass sie noch zu ganz anderen Interpretationen fähig wäre.

Ein großes Ärgernis des Films ist aber die ungemeine Cast-Verschwendung, die dem Zuschauer geboten wurde. Allen voran die Tatsache, dass Susan Sarandon (Jahrgang 1946) hier Melissa McCarthys (Jahrgang 1970) Großmutter darstellt. In welchem Alter sollen denn Großmutter und Mutter bitteschön schwanger gewesen sein?

Aber nun gut, sicherlich gab es auch schon schlechtere Film, aber TAMMY ist durchaus einer dieser Filme, die der gemeine Zuschauer am besten links liegen lassen sollte.

Bildergalerie

Invalid Displayed Gallery

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 03.07.2014

The Unknown Known

In seinem biographischen Dokumentarfilm THE UNKNOWN KNOWN zeichnet Oscar®-Preisträger Errol Morris das faszinierende Porträt von Donald Rumsfeld, der als US-Verteidigungsminister in der Ära George W. Bush verantwortlich für den Krieg gegen den Irak war. 

Jack und das Kuckucksuhrherz

Am kältesten Tag, den Schottland je sah, kommt der kleine Jack mit gefrorenem Herzen zur Welt. Seine Hebamme Madeleine ersetzt den Eisklumpen kurzentschlossen durch eine Kuckucksuhr und ticktack, bummbumm: Jack kann leben. Drei wichtige Regeln gilt es jedoch fortan für Jack zu beherzigen: niemals an den Zeigern drehen, niemals in Rage geraten und sich niemals Weiterlesen

Grosse Jungs – Nicht jeder will erwachsen werden

Als der etwas durchgeknallte Möchtegern-Musiker Thomas (Max Boublil) seine Freundin Lola (Mélanie Bernier) mit einem Verlobungsring überrascht, sagt sie sofort ja. Doch als sie ihn ihren Eltern vorstellt, nehmen die Dinge einen anderen Lauf, als sie gedacht hatte. Thomas‘ zukünf- tiger Schwiegervater Gilbert (Alain Chabat), der eine gefühlte Ewigkeit verheiratet ist, verbringt die Tage neuerdings Weiterlesen

3 Herbste 2 Winter

Als Arman 33 Jahre alt wird, entscheidet er sein Leben zu ändern. Er beginnt an einem Samstag mit dem Jogging und rennt in Amélie. Ihr erstes Treffen ist wie ein Schock, ihr nächstes wie ein Messerstich. Sein Freund Benjamin erleidet einen Hirnschlag und fällt in eine Hecke. Zwischen 2 Herbsten und drei Wintern entwickelt sich Weiterlesen