Steve Jobs

Kinostart: 12.11.2015

OT: Steve Jobs (USA 2015)
Länge: 123 Minuten
Genre: Biographie / Drama
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Aaron Sorkin, basierend auf dem Buch von Walter Jacobson
Darsteller:

Michael Fassbender, Kate Winslet, Seth Rogen, Jeff Daniels, Michael Stuhlbarg, Katherine Waterston, Perla Haney-Jardine, Makenzie Moss, Ripley Sobo,
Sarah Snook, John Ortiz, Adam Shapiro

Monika Vivienne Györög, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Er war aufbrausend und hatte dabei jedoch immer sein Ziel vor Augen – ein Mensch mit Ecken und Kanten. STEVE JOBS hatte das Ziel, eine als unmöglich abgetane Vision Wirklichkeit werden zu lassen: ein Computer für Jedermann. 

Der Weg dorthin war jedoch nicht einfach. In ständigen kreativen Auseinandersetzungen, die den Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel der drei Freunde immer wieder in Frage stellen, erschaffen Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne Apple und damit die Computer, die die Welt für immer verändern werden.

Von den ersten Anfängen, der Entwicklung des legendären, alles revolutionierenden Macintosh bis hin zum Neuanfang mit dem iMac im Jahr 1998 – STEVE JOBS erzählt die Geschichte von einem der größten Visionäre unserer Zeit.

Kritik

Seit dem Tod von STEVE JOBS gab es bereits einige Filme und Dokumentationen, die es dann aber doch nicht in die deutschen Kinos geschafft haben. Wahrscheinlich bedarf es auch eines weiteren Visionärs, um diese Geschichte auf die große Leinwand zu bringen. Danny Boyle ist genau dieser Visionär, dem es gemeinsam mit Michael Fassbender in der Hauptrolle gelingt, ein spannendes Biopic zu drehen, dass eigentlich gar kein Biopic ist.

Ein klassisches Biopic erzählt die Lebensgeschichte eine Menschen in der Regel von der Geburt bis zum Tod. Boyle macht die Geschichte Jobs jedoch an drei elementaren Punkten seines Lebens fest, bei denen es sich allesamt um Produktpräsentationen handelt. Die Hintergründe dieser Veranstaltungen lassen den Zuschauer erahnen, was für ein Mensch Jobs gewesen ist. Er war sicherlich der große Visionär, ohne den Apple heute nicht den Stellenwert hätte. Aber er war auch zwischenmenschlich wenig einfühlsam, ja mitunter sogar hässlich und unfair. Danny Boyle zeigt diese Momente und vermeidet so, Jobs auf einen imaginären Thron zu hieven. Die Darstellungen bleiben sachlich und die Schauspieler wissen allesamt zu überzeugen.

STEVE JOBS ist ein Blick auf einen visionären Mann, aber auch auf seine Schattenseiten. Ein äußerst sehenswerter Blick.

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