Spring Breakers

Kinostart: 21.03.2013

OT: Spring Breakers (USA 2012)
Länge: 92 Minuten
Genre: Drama
Regie: Harmony Korine
Drehbuch: Harmony Korine
Darsteller: James Franco, Selena Gomez, Vanessa Hudgens, Ashley Benson, Rachel Korine, Heather Morris, Cait Taylor, Ashley Lendzion, Emma Holzer, Gucci Maine
Anke Böttcher gefällt dieser Artikel

Von Kindesbeinen an sind Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens), Cotty (Rachel Korine) und Faith (Selena Gomez) beste Freundinnen. Jetzt stehen die Spring Breaks vor der Tür und die Girls wollen, wie so viele Mädchen in ihrem Alter, nach Florida und dort richtig Gas geben. Das nötige Kleingeld, um den Trip zu finanzieren, beschaffen sie sich kurz entschlossen durch einen Überfall – und überschreiten damit eine gefährliche Grenze, von der es kein Zurück gibt. 

Euphorisch stürzen sich die Girls ins Abenteuer, taumeln von einem Exzess zum nächsten, bis sie auf einer Drogenparty festgenommen werden und im Knast landen. Rettung naht in Gestalt des unberechenbar charismatischen Drogendealers Alien (James Franco), der die Mädchen aus dem Gefängnis holt. Durch seinen exzessiven Lebensstil beeindruckt er die vier und schnell stellt sich eine gefährliche Verbundenheit zwischen Alien und den „Spring Breakers“ ein. Gemeinsam erleben sie den wildesten Trip ihres Lebens – voller Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt.

Kritik

Man nehme ein paar ehemalige Disney-Prinzessinnen, stecke sie in knappe Bikinis und lasse sie böse Dinge tun. So in etwa muss die Grundidee des Regisseurs Harmony Korine ausgesehen haben. Sicherlich, die Idee, High-School-Musical-Püppchen Vanessa Hudgens und Disney-Teenie-Zauberschülerin Selena Gomez in solch gegensätzlichem Terrain zu sehen, ist durchaus verlockend, aber die Umsetzung und Art der Erzählung strengt einfach nur an. So wird beispielsweise gefühlte siebenhundertdreiundfünfzig Mal der Begriff SPRING BREAK leierhaft aufgesagt, was bereits beim dritten Mal nervt. Als Zuschauer möchte man irgendwann nur noch schreien „Ja! Ich weiß es jetzt!“.

Das Ganze mag ja durchaus ein dramaturgisches Mittel des Regisseurs sein, doch meine Wahl ist es sicherlich überhaupt nicht.

Nichtsdestrotrotz gibt es aber auch etwas Positives zu berichten: James Francos Darstellung eines Drogendealers ist sensationell… doch auch das hilft diesem Film leider nicht wirklich weiter…

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Filmplakat

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