Side Effects

Kinostart: 25.04.2013

OT: Side Effects (USA 2013)
Länge: 105 Minuten
Genre: Drama / Thriller
Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Scott Z. Burns
Darsteller: Jude Law, Rooney Mara, Catherin Zeta-Jones, Channing Tatum, Vinessa Shaw

Der ehrgeizige Psychiater Dr. Jonathan Banks (Jude Law) setzt alles daran, seiner neuen Patientin Emily Taylor (Rooney Mara), die nach einem Selbstmordversuch bei ihm eingeliefert wurde, zu helfen. Gerade erst ist Emilys Mann (Channing Tatum), der wegen Insiderhandels die letzten Jahre im Gefängnis saß, entlassen worden. Doch der Versuch, gemeinsam ein neues Leben zu beginnen, scheitert. Gleiches gilt für die Wirksamkeit der von Banks verschriebenen Medikamente. 

Banks nimmt Kontakt zu Emilys früherer Psychiaterin (Catherine Zeta-Jones) auf, die ihm rät, ein neues Medikament an Emily zu testen. Anfangs geht es ihr besser, doch schon bald erweisen sich die Nebenwirkungen als äußerst dramatisch. Nach einem mysteriösen Mordfall spürt Banks, wie er immer mehr die Kontrolle nicht nur über seine Patientin, sondern auch über sein eigenes Leben verliert. Er entscheidet sich, für die Suche nach der Wahrheit alles zu riskieren: seine Familie, seine Profession, seinen Ruf – als er einem unglaublichen Verdacht auf die Spur kommt…

Kritik

Wenn ein Regisseur für Überraschungen gut ist, dann sicherlich Steven Soderbergh, man denke nur an CONTAGION, TRAFFIC – MACHT DES KARTELLS oder zuletzt MAGIC MIKE. Mit SIDE EFFECT kehrt er wieder zu seiner Art Gesellschaftskritik zurück – dieses Mal in Hinblick auf das Gesundheitssystem, die Psychopharmaka-Produzenten, die von ihnen manipulierten Ärzte und die Patienten, die allen und allem ausgeliefert sind. Das Erstaunliche an SIDE EFFECTS ist aber, dass der Film ab einem gewissen Zeitpunkt einen komplett anderen Weg einschlägt, den der Zuschauer so nicht einmal ansatzweise vorhergesehen kann. Trotzdem bleibt er stimmig und glaubwürdig. Diese Fähigkeit besitzen nicht allzu viele Regisseure – Soderbergh ist einer davon.

Den Film trägt aber eindeutig Rooney Mara, die zuletzt als Lisbeth Salander in David Finchers US-Verblendungs-Remake zu sehen war. Betörend und unnahbar, geheimnisvoll und umwerfend: all das vereint Mara in der Darstellung ihrer Rolle. Die Handlung ist für einen Soderbergh-Film gewohnt komplex, ohne jedoch den Zuschauer zu überfordern. Eine gewisse Grundintelligenz sollte der Besucher aber durchaus mitbringen. Dann steht einem erstklassigen Filmgenuss nichts mehr im Wege.

Bildergalerie

Trailer

Facebook-Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Filmplakat

Neustarts am 25.04.2013

The Broken Circle

Elise (Veerle Baetens) und Didier (Johan Heldenbergh) sind ein ungewöhnliches Paar. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie hört meistens zu. Er ist ein überzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schmückt sich mit einem tätowierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als sie sich Weiterlesen