Robinson Crusoe

Kinostart: 04.02.2016

OT: Robinson Crusoe (Belgien / Frankreich 2015)
Länge: 90 Minuten
Genre: Trickfilm / Animation
Regie: Vincent Kesteloot
Drehbuch: Lee Christopher, Domonic Paris, Gina Gallo, Mimi Maynard
Darsteller: Deutsche Sprecher: Matthias Schweighöfer, Kaya Yanar, Cindy aus Marzahn, Dieter Hallervorden, Aylin Tezel
Mathias Wagner, Madeleine Hilbertz, Iraki Mona gefällt dieser Artikel

Nach einem fürchterlichen Sturm auf See erwacht der junge Robinson Crusoe am Strand einer unbekannten Insel und trifft direkt auf ihre tierischen Bewohner – einen aufgeweckten Papagei und seine pfiffig-bunte Tier-Clique. Während die anderen vor Angst die Flucht ergreifen, wittert der gelangweilte Ara seine große Chance, endlich auf Reisen zu gehen. Er freundet sich mit dem Schiffbrüchigen an, der ihn von nun an „Dienstag“ nennt. Trotz Sprachbarrieren herrscht bald zwischen Mensch und Tier Friede, Freude, Kokosnuss – bis plötzlich Gefahr droht und die neuen Freunde ihr Inselparadies gemeinsam verteidigen müssen. 

Kritik

Hui! Ziemlich actionreich kommt dieser belgische Animationsfilm um die Ecke. ROBINSON CRUSOE setzt mal eben so neue Maßstäbe für die Dreidimensionalität dieser Filme.

Normalerweise bin ich absolut kein Freund von 3D-Filmen. Mindestens 95 Prozent der in den deutschen Kinos anlaufenden 3D-Filme sind meiner Meinung nach ihren Aufschlag nicht wert. Es gibt wenige Ausnahmen und seit dieser Woche zählt eben auch ROBINSON CRUSOE dazu. Doch warum ist das so? Vermutlich, weil Regisseur Vincent Kesteloot eine gesunde Mischung gefunden hat. Weder setzt er ausschließlich darauf, dem Zuschauer exzessiv Dinge entgegen zu werfen, noch hält sich die Dreidimensionalität zu sehr im Hintergrund. Die Wahrheit liegt nämlich irgendwo dazwischen und so unterstützt das 3D diesen Film, wie kaum zuvor gesehen.

Doch auch die Story ist niedlich und kindgerecht inszeniert. Mit der echten Geschichte um Robinson Crusoe hat das hier zwar herzlich wenig zu tun, aber das ist einfach mal vollkommen egal. Der Film macht nämlich von vorne bis hinten einen Mordsspaß.

Einziger Wehmutstropfen ist leider Cindy aus Mahrzahn, die der gemächlichen Tapir-Dame Rosie ihre Stimme leiht. Hier merkt man leider allzu deutlich, dass sie so gut wie keine Synchron-Erfahrung hat. Das trotzdem ein weunderbarer Film für die ganze Familie dabei herausgekommen ist, ist aber dem Gesamtkonzeot zu verdanken. Denn das ist und bleibt mehr als gelungen.

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