Power to Change – Die EnergieRebellion

Kinostart: 17.03.2016

OT: Power to Change – Die EnergieRebellion (Deutschland 2015)
Länge: 94 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Carl-A. Fechner
Drehbuch: Carl-A. Fechner
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Dies ist die Geschichte einer Suche – einer Reise auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden. 

Der Film wird die Auseinandersetzung um eine Energiewende darstellen, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument.

Kritik

Etwas behäbig kommt der Dokumentarfilm POWER TO CHANGE – DIE ENERGIEREBELLION daher. Dabei ist das Thema durchaus aktuell und vor allem wichtig.

Der Regisseur Carl-A. Fechner zeigt in seinem zweiten Film diverse Menschen weltweit, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Energieversorgung unseres Planeten nachhaltig zu verändern. Sei es mit einer mobilen Pelletieranlage, die die Reststoffe der Landwirtschaft zu zu Pellets verarbeiten kann oder der ehenalige Ingenieur eines britischen Kernkraftwerks. Sie alle vereint der Ehrgeiz, die Energiewende von unten heraus umzusetzen, also vom Volke ausgehend.

Fechner lässt aber auch Kritiker zu Wort kommen und zeigt, wie viele Anstrengungen durch Lobbyisten zunichte gemacht werden. Wenn das ganze Thema jetzt auch noch ein wenig spannender und moderner umgesetzt worden wäre, würde es sicherlich noch mehr Menschen erreichen. So werden es vermutlich diejenigen bleiben, die von dem Thema sowieso schon überzeugt sind. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, den erwartet ein durchaus interessanter Einblick in die Anstrengungen derjenigen, die die Energiewende nicht allein den Politikern überlassen wollen.

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Filmplakat

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