Power Rangers

Kinostart: 23.03.2017

OT: Power Rangers (USA 2016)
Länge: 124 Minuten
Genre: Fantasy / Science Fiction
Regie: Dean Israelite
Drehbuch: Max Landis, Zack Stentz, Ashley Miller, Matt Sazama, Burk Sharpless, John Gatins
Darsteller: Naomi Scott, Dacre Montgomery, Ludi Lin, RJ Cyler, Becky G, Bill Hader, Elizabeth Banks, Bryan Cranston

Fünf Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jason (Dacre Montgomery), Kimberley (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G) und Zack (Ludi Lin) haben nichts weiter gemeinsam, als auf dieselbe High School im Städtchen Angel Grove zu gehen. Als Jason und Billy durch Zufall auf etwas stoßen, das sie für uralte Fossilien halten, erwecken sie eine außerirdische Macht, die die Menschheit auslöschen will. Die Ereignisse überschlagen sich und schweißen die fünf Teenager zusammen, als sie plötzlich auf unerklärliche Weise Superkräfte besitzen! 

Dass ihre neu erworbenen Fähigkeiten nicht nur ein Spiel sind, stellt sich schnell heraus, als ihnen Zordon, der einstige Red Ranger als Hologramm erscheint. Von ihm erfahren sie, dass die Außerirdische Rita Repulsa (Elizabeth Banks) mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant. Um die Welt retten zu können, müssen die fünf nun innerhalb weniger Tage lernen, was normalerweise Jahre dauert: echte Power Rangers zu werden!

Kritik

Als die POWER RANGERS vor 23 Jahren die deutschen TV-Bildschirme betraten, war ich offenbar gerade der Zielgruppe entwachsen. Jetzt starten die Superhelden erneut durch und sind – siehe da – überraschend unterhaltsam.

Was hätte dieser Film doch für ein Desaster werden können. Ganz ehrlich, ich hatte die Qualität vorab eher auf einer Höhe mit den FANTASTIC FOUR vermutet – und wir alle wissen, wie unfassbar schlecht die letzte Verfilmung war. Und dass der Film erst drei Tage vor Kinostart der Presse gezeigt wurde, ist meist auch schon ein Indiz für einen eher mittelprächtigen Film. 

Aber was müssen meine Filmaugen hier erblicken? Das genaue Gegenteil ist der Fall. Na gut, zumindest beinahe. Fangen wir mit den Special Effects an. Die sehen wirklich phänomenal gut aus. Hier wurde tatsächlich an keiner Stelle gespart. Aber auch die Figurenzeichnung ist extrem vielschichtig, besonders für einen Film dieses Genres. POWER RANGERS nimmt sich extrem viel Zeit, um seine Figuren einzuführen und sie von allen möglichen Seiten zu beleuchten. Das ist lobenswert, besonders da wir es auch ganz anders kennen. 

Auch die Besetzung ist dem Regisseur Dean Israelite durch die Bank weg gut gelungen. Obwohl er fast durchgehend auf (relativ) unbekannte Newcomer setzt, wissen diese in jeder Szene zu überzeugen. Hut ab! 

Aber natürlich muss auch ein solcher Film seine negativen Seiten haben, die zwar hier nicht sonderlich ins Gewicht fallen, aber immerhin den Genuss ein klein wenig trüben. Da wäre zum einen die extrem überzeichnete Figur der Rita Repulsa, gespielt von Elizabeth Banks, die einfach so überhaupt nicht in den Film passen will. Zum anderen nervt die überlange CGI-Materialschlacht am Ende, die man problemlos um die Hälfte hätte kürzen können. 

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn POWER RANGERS macht nun mal einfach Heidenspass. Also reingehen, abschalten und genießen! 

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Filmplakat

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