Planet der Affen: Survival

Kinostart: 03.08.2017

OT: War For the Planet of the Apes (USA 2017)
Länge: 140 Minuten
Genre: Science-Fiction / Action / Abenteuer
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Mark Bomback, Matt Reeves
Darsteller: Andy Serkis, Woody Harrelson, Steve Zahn, Amiah Harris, Toby Kebbel, Karin Konoval
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Leon Schuster, Mathias Wagner, Slawomir Mydlo gefällt dieser Artikel

Caesar und seine Affen werden in einen tödlichen Konflikt mit einer Armee von Menschen unter der Leitung eines rücksichtslosen Colonels getrieben. Nach schweren Verlusten auf Seiten der Affen kämpft Caesar mit seinen dunkleren Instinkten und beginnt seinen eigenen mystischen Kampf um Rache für die Seinen. Als Ceasar und der Colonel sich schließlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, beginnt ein epischer Kampf, der über das Schicksal beider Spezies und die Zukunft des Planeten entscheiden wird. 

Kritik

Mit PLANET DER AFFEN: SURVIVAL neigt sich sich die Trilogie von Matt Reeves dem Ende zu und zeigt auf den letzten Metern noch einmal, dass sie so viel mehr ist, als ein gewöhnlicher Blockbuster.

Dass die Tricktechnik heute so gut ist, dass man problemlos einen Affen als Hauptfigur in einem Film darstellen kann, ist hinlänglich bekannt. Und dass sich diese Hüllen durch begnadete Schauspieler zum Leben erwecken lassen, ebenso. Andy Serkis ist ein Name, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt. Inzwischen scheint der 53-jährige die Allzweckwaffe aller Regisseure zu sein, wenn es um das sogenannte Motion-Capture-Verfahren geht. Ob DER HERR DER RINGE; STAR WARS oder eben PLANET DER AFFEN: SURVIVAL, Serkis befindet sich stets auf der Besetzungsliste. Zu recht, gerade wenn man sich diesen Film hier anschaut. Durch seine Performance bekommt die Figur des Affen Ceasar eine solche Tiefe, wie man es noch nie bei einer künstlichen Figur gesehen hat.

Das allein würde PLANET DER AFFEN: SURVIVAL noch nicht zu einem sehenswerten Film machen, aber Regisseur Matt Reeves überzeugt auch in allen anderen Bereichen. Die Geschichte ist extrem tiefgründig und lässt sich ohne Probleme auch auf aktuelle Konflikte unserer Gesellschaft projizieren. 

Letztendlich gelingt Reeves jedoch der perfekte Übergang zum Beginn der alten Trilogie mit Charlton Heston, die 1968 in unsere Kinos kam. Einen besseren Abschluss hätte es nicht geben können. Schade nur, dass wir uns jetzt auf keinen weiteren Teil mehr freuen können. Oder?

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 03.08.2017

Final Portrait

Während einer Parisreise im Jahr 1964 wird der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord (Armie Hammer) von seinem Freund gefragt, ob er ihm für ein Porträt Modell sitzen würde. Geschmeichelt und fasziniert sagt er zu, denn es handelt sich dabei um niemand geringeren als Alberto Giacometti (Geoffrey Rush). Lord hat keine Ahnung, worauf er sich Weiterlesen

Emoji – Der Film

Versteckt in der Messaging App Deines Handys liegt Textopolis, eine geschäftige Stadt, in der alle beliebten Emojis leben und darauf hoffen, von ihrem Handy-Besitzer ausgewählt zu werden. In dieser Welt hat jedes Emoji nur einen Gesichtsausdruck – jedes außer Gene (Tim Oliver Schultz). Denn der ist ein überschwängliches Emoji, das ohne Filter geboren wurde und Weiterlesen

Alibi.com

Greg (Philippe Lacheau) ist Geschäftsmann und sein jüngster Coup ist die Gründung des überaus erfolgreichen Unternehmens Alibi.com: Die zumeist männlichen Kunden werden bei Bedarf mit Alibis nach Maß beliefert. Zusammen mit seinem Partner Augustin (Julien Arruti) und dem neuen Mitarbeiter Medhi (Tarek Boudali) wenden sie dabei alle Formen der Kunst an, um ihre Klienten zu Weiterlesen