Perfect Sense

Kinostart: 08.12.2011

OT: Perfect Sense (Deutschland, UK, Schweden, Dänemark 2011)
Länge: 92 Minuten
Genre: Drama
Regie: David MacKenzie
Drehbuch: Kim Fupz Aakeson
Darsteller: Ewan McGregor, Eva Green, Ewen Bremner, Connie Nielsen, Stephen Dillane

Eine unerklärliche Epidemie führt dazu, dass die Menschen auf der ganzen Welt nach und nach ihre Sinneswahrnehmungen verlieren. Während sich die Katastrophe langsam anbahnt, finden in Glasgow die Forscherin Susan (Eva Green) und der Chefkoch Michael (Ewan McGregor), beide von leidvollen Erinnerungen geplagt, zueinander. Obwohl sich die Krankheit weiter ausbreitet und alle Menschen ihren Geruchs- und Geschmackssinn bereits eingebüßt haben, geht das Leben weiter. Nach einer Phase der Desorientierung stellen sich die Menschen auf die neue Situation ein. Die Beziehung der beiden Liebenden entwickelt sich und wird immer intensiver. Es ist längst nicht nur die Leidenschaft, die sie zusammenhält.

Jeder Eskalation der Epidemie gehen enorme Gefühlsschwankungen voraus, und vor dem Verlust des Hörsinns führt ein Wutausbruch Michaels dazu, dass sich die beiden verlieren. Und es droht noch Schlimmeres: Blindheit. Jetzt scheint die Welt im Chaos unterzugehen. Doch der Verlust jedes einzelnen Sinnes schärft die verbleibenden, sodass neben der Hoffnung auch die Frage bleibt, ob die Liebenden wieder zu einander finden.

Kritik

Eine Liebe in den Zeiten der Apokalypse – die Menschen werden konfrontiert mit einer Zeit schlimmer Prüfungen. Doch sie gehen daran nicht zugrunde, sondern lernen, mit der Situtation umzugehen und sich anzupassen. Diese positive und optimistische Grundhaltung zieht sich durch den gesamten Film. Ohne große Überzeichnung oder Übertreibung mal der Film ein Endzeit-Bild und schafft damit gleichzeitig eine wunderbare Ode an die Liebe und das Leben, das trotz der Nüchternheit zu Herzen geht. Manchmal muss das Ende eben nicht das Ende bedeuten…

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/zzuaKiCugZM

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