Paterson

Kinostart: 17.11.2016

OT: Paterson (USA 2016)
Länge: 113 Minuten
Genre: Drama
Regie: Jim Jarmusch
Drehbuch: Jim Jarmusch
Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani, Barry Shabaka Henley, Clift Smith, Chasten Harmon, William Jackson Harper

Der Busfahrer Paterson heißt genauso wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie. 

Kritik

Die Filme von Jim Jarmusch waren schon immer etwas anders. PATERSON folgt diesem Stil, ist dabei jedoch für meine Begriffe zu teilnahmslos.

Es passiert nicht wirklich viel in diesem Film. Der Busfahrer Paterson, gespielt von Adam Driver, steckt in seinem Leben fest. Tagtäglich dieselbe Routine, obwohl er eigentlich viel lieber ein großer Dichter wäre. Ganz anderes seine Freundin, die von der wunderbaren Golshifteh Farahani portraitiert wird. Sie erfindet sich beinahe täglich neu und kann vom Leben scheinbar gar nicht genug bekommen. Zwei Menschen, die eigentlich kaum unterschiedlicher sein könnten. Leider macht Jarmush daraus viel zu wenig. Er beobachtet und lässt Adam Driver immer und immer wieder Gedichte rezitieren.

Vielleicht ist so etwas für einen Literaturinteressierten interessant, mich hat es eher abgeschreckt. So ist mir überhaupt nicht bewusst, was Jarmush uns mit seinem Film sagen möchte. Ich habe im Verlauf des Filmes aber auch jegliches Interesse verloren, dies herauszufinden. PATERSON ist sicherlich kein schlechter Film, keinesfalls! Aber mir ganz persönlich fehlt dafür offenbar der Zugang.

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