One Direction – This Is Us

Kinostart: 12.09.2013

OT: One Direction – This Is Us (USA / Großbritannien 2013)
Länge: 92 Minuten
Genre: Dokumentation / Musikfilm
Regie: Morgan Spurlock
Drehbuch: Morgan Spurlock
Darsteller: Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson

One Direction – Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson – wurden 2010 von Simon Cowell in der britischen Castingshow “The X Factor” entdeckt. Die Band entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Acts, die es in dieser Show jemals gegeben hat, und schaffte es bis unter die letzten Drei. Auf dem Weg dorthin eroberte sich die Band eine gigantisch große und treue Fangemeinde. Im März 2010 setzte das Debütalbum von One Direction neue Maßstäbe, denn zum ersten Mal in der Geschichte gelang es einer englischen Gruppe mit ihrem Debütalbum auf Platz 1 der U.S. Billboard 200 Charts einzusteigen. Die Band hat seitdem weltweit über 29 Millionen Tonträger verkauft. Im November 2012 brachten One Direction ihr zweites Album „Take Me Home“ heraus, das auch die Nummer 1 Single „Live While We’re Young“ enthält, und befinden sich gegenwärtig auf einer ausverkauften Welttournee. 

Kritik

Boybands sind und waren schon immer ein Phänomen der Popgeschichte. Ob Take That, die Backstreet Boys, NSYNC, oder die New Kids on the Block – immer fielen junge Mädchen reihenweise in Ohnmacht. Mit Musik oder geschweige denn musikalischer Qualität das das beileibe recht wenig zu tun. ONE DIRECTION machen da mit Sicherheit keine Ausnahme. Die ist aber der nun vorliegende Film. Kein Geringerer als Morgan Spurlock hat sich bereit erklärt,  die fünf britischen Jungs mit der Kamera zu begleiten. Das erstaunt umso mehr, war Spurlock doch bislang eher für hochwertige Dokumentationen bekannt, wie z.B. SUPERSIZE ME. Das Spurlock nun bei ONE DIRECTION – THIS IS US nicht zurückgesteckt hat, ist deutlich zu sehen. Die Kamera ist – gerade in den Konzertmitschnitten – unglaublich gut und der Übergang zwischen den grafischen Effekten der Bühnenshow und den 3D-Aufnahmen sieht phänomenal gut aus.

Leider reduziert sich der Film zu häufig auf die kreischende Welt der Teenie-Fans, die man als Nicht-Fan irgendwann häufig genug gesehen hat. Besser man hätte noch mehr Konzertszenen zu sehen bekommen, denn mal ehrlich: die Songs sind nicht so schlecht, wie man sie eigentlich aus dem Boyband-Genre gewohnt ist. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass u.a. Größen wie Ed Sheeran daran mitgeschrieben haben.

Ein weiteres Manko ist der durchweg positive Ton des Films. Wenn man als Gruppe monatelang am Stück unterwegs ist, dann bleiben Probleme nicht aus. Aber Krankheiten oder Ähnliches werden konsequent ausgespart. Das wirkt auf den erwachsenen Zuschauer sicherlich durchaus unglaubwürdig.

Trotzdem bleibt  ONE DIRECTION – THIS IS US eine der besseren Dokumentationen des Popkultur-Phänomens.

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Filmplakat

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