Nachtzug nach Lissabon

Kinostart: 07.03.2013

OT: Night train to Lisbon (Deutschland / Schweiz / Portugal 2012)
Länge: 111 Minuten
Genre: Drama
Regie: Bille August
Drehbuch: Greg Latter, Ulrich Herrmann
Darsteller: Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Jack Huston, Martina Gedeck, Tom Courtenay, August Diehl, Bruno Ganz, Lena Olin und mit Christopher Lee, Charlotte Rampling

Raimund Gregorius (Jeremy Irons), von seinen Schülern liebevoll „Mundus“ genannt, Lateinlehrer und Altsprachengenie an einem Gymnasium, trifft auf der Kirchenfeldbrücke in Bern auf eine junge Portugiesin. Als diese sich in die kalten Fluten stürzen will, kann er sie gerade noch festhalten und retten. Doch kurz darauf verschwindet die Frau und zurück bleibt nur ihre Jacke mit einem Buch des portugiesischen Arztes Amadeu de Almeida Prado darin. In dem Buch entdeckt Raimund Gregorius durch Zufall ein Zugticket und entschließt sich spontan dazu dieses zu nutzen. Er macht sich auf, zu einer abenteuerlichen Reise nach Lissabon. Auf der Suche nach dem Autor vor Ort, stößt Gregorius auf Teile eines Puzzlespiels mit höchsten Einsätzen, voller politischer und emotionaler Intrigen. Seine Reise überwindet Zeit und Raum, berührt Fragen der Geschichte, der Philosophie, der Medizin, trifft auf die Liebe, und wird zur befreienden Suche nach dem wahren Sinn des Lebens.

Kritik

2004 erschien der Roman NACHTZUG NACH LISSABON des Schriftstellers Pascal Mercier, wurde in 15 Sprachen übersetzt und entwickelte sich zu einem Besteller. Allein im deutschsprachigen Raum wurde er mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Jetzt bringt der dänische Regisseur Bille August (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) den Stoff auf die große Leinwand. Dabei setzt er auf eine internationale Besetzung mit Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Jack Huston, Martina Gedeck, August Diehl, Bruno Ganz, Lena Olin, sowie Christopher Lee und Charlotte Rampling.

Herausgekommen ist dabei ein eindrucksvoller Film, der mehr auf die leisen Töne setzt, denn auf große Schauwerte. „Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist, was geschieht dann mit dem Rest?“ heißt es im Film. Genau solchen philosophischen Fragen geht August im Film auf den Grund und entführt den Zuschauer vor traumhafter Kulisse in Lissabon in verschiedene Zeitebenen, die er geschickt miteinander verwebt.

NACHTZUG NACH LISSABON strahlt die Magie aus, für die sich ein Kinobesuch lohnt – ja sogar beinahe zur Pflicht wird.

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