Movie 43

Kinostart: 24.01.2013

OT: Movie 43 (USA 2012)
Länge: 94 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Peter Farrelly, Brett Ratner, Elizabeth Banks, Griffin Dunne, Bob Odenkirk, Will Graham, Patrik Forsberg, Steve Brill, James Gunn, James Duffy, Steve Carr, Steve Baker & Damon Escott, Rusty Cundieff, Jonathan Van Tulleken
Drehbuch: Rocky Russo & Jeremy Sosenko, Elizabeth Shapiro, Matthew Portenoy, Bob Odenkirk, Will Graham & Jack Kukoda, Patrick Forsberg & Olle Sarri, Claes Kjellström, James Gunn, Will Carlough, Stefan Golaszewski, Steve Baker, Greg Pritikin, Jonathan Van Tulleken, Ricky Blitt
Darsteller: Kate Winslet, Hugh Jackman, Uma Thurman, Gerard Butler, Halle Berry, Naomi Watts, Richard Gere, Emma Stone, Johnny Knoxville, Seann William Scott, Christopher Mintz- Plasse, Chloe Moretz, Patrick Warburton, Kieran Culkin, Julianne Moore, Tony Shaloub, Liev Schreiber, Kate Bosworth, Elizabeth Banks, Josh Duhamel, Kristen Bell, Leslie Bibb, Bobby Carnivale, John Hodgman, Justin Long, Jason Sudeikis, Anna Faris, Chris Pratt, Anton Yelchin, Fisher Stevens, Terrence Howard, Stephen Merchant

Samantha (Naomi Watts) und Robert (Liev Schreiber) nehmen ihre Elternpflichten so extrem ernst, dass sie beschließen, ihren Sohn zuhause zu unterrichten. Hingebungsvoll scheuen die liebenden Eltern keine Kosten und Mühen, die Highschoolzeit von Kevin durch so wichtige und prägende Dinge wie soziale Erniedrigungen, härtestes Mobbing und Vereinsamung zu dem werden zu lassen, was sie nun einmal für jeden jungen Menschen bedeutet: die unglücklichste Zeit des Lebens! Da muss ein Vater auch mal Stärke zeigen und seinen Sohn an den Laternenmast binden. Was tut man nicht alles für den Nachwuchs?! 

In einer weiteren Episode hebt Halle Berry das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ auf ein ganz neues Level. Das übliche Kennenlern-1×1 beim Blind Date? Viel zu langweilig! Plaudereien über Beruf und Hobby? Ermüdender Anfängerkram! Verflossene Liebhaber und Familiengeschichte? Gähn! Nein, Donald (Stephen Merchant) hat das große Los gezogen, sie geht bei ihm gleich in die Vollen und lässt ihn kräftig zu packen. Und Donald erweist sich als ein Blinddate-Partner auf Augenhöhe, er kann nicht nur einstecken, sondern auch gehörig austeilen! Es wird gestrippt, geblasen, gespritzt und operiert… Und die Frage aller Fragen bleibt: Werden sie sich am Ende kriegen?

Kritik

Das hat es so auch noch nicht gegeben: Nicht nur zeigte der deutsche Verleih Constantin Film den Film der Presse erst drei Tage vor Kinostart, nein, er legte uns auch noch eine Sperrfrist bis EINEN TAG NACH Kinostart auf. Da scheint man als Filmverleih von seinem eigenen Film ja offenbar nicht sonderlich überzeugt zu sein. Nach Sichtung des Filmes (trotz Sperrfrist) war dann auch klar, warum. MOVIE 43 zählt mit weitem Abstand zu den schlimmsten Werken, die in letzter Zeit das Licht der Kinosäle erblickt hat.

Der Film besteht aus insgesamt elf nicht zusammenhängenden Einzelepisoden, umgeben von einer zu vernachlässigenden „Rahmenhandlung“. Dabei wurde jede Episode von einem anderen Regisseur inszeniert. Und selbst obwohl dabei solch namhafte Regisseure wie Brett Ratner, Peter Farelly oder James Gunn, sowie ein immenses Star-Aufgebot mit von der Partie sind, fragt man sich kopfschüttelnd, wie dann ein solcher Murks zustande kommen konnte.

Jede einzelne Episode ist nicht einmal ansatzweise lustig, oftmals sogar weit entfernt von einem einigermaßen guten Geschmack. Wenn die erste Periode einer Dreizehnjährigen oder der Wunsch eines Paares, sich gegenseitig mit Exkrementen zu bedecken (um es einmal harmlos auszudrücken), dann ist Fremdschämen angesagt.

Im Großen und Ganzen hat man als Zuschauer den Eindruck, die beiden Produzenten Peter Farrelly (Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln, Schwer verliebt) und Charles Wessler (Verrückt nach Mary, Dumm & Dümmer), haben in Hollywood eine Umfrage gestartet, welcher Regisseur noch irgendwelche Drehbuchreste herumliegen hat, die aus anderen Filmen herausgeschnitten  oder aber von vornherein abgelehnt worden sind. Das Ergebnis dürfte dann MOVIE 43 sein.

Man fragt sich allerdings, mit welchem Versprechen die durchaus imposante Schauspielerriege zum Mitmachen überredet werden konnte. Das wird aber wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit ein Geheimnis bleiben. Der Kinozuschauer sollte aber in jedem Fall den Film meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Ein solchen Bockmist braucht kein Mensch…

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/XSKYw9a0Sts

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