Mindgamers

Kinostart: 06.04.2017

OT: DxM (USA 2015)
Länge: 99 Minuten
Genre: Science-Fiction / Action
Regie: Andrew Goth
Drehbuch: Andrew Goth, Joanne Reay
Darsteller: Sam Neill, Tom Payne, Melia Kreiling, Antonia Campbell-Hughes, Turlough Convery, Oliver Stark, Dominique Tipper, Ryan Doyle, Ursula Strauss
Tim B. Ukena, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Einer Gruppe genialer Studenten gelingt der bedeutendste wissenschaftliche Durchbruch aller Zeiten: Mithilfe eines Quantencomputers entsteht ein kabelloses neuronales Netzwerk, in dem die Gehirne aller Menschen gekoppelt werden. Die Forscher merken, dass sich mit der Quantentheorie motorische Fertigkeiten von einem Gehirn zum anderen übertragen lassen: die erste Shareware für menschliche Fähigkeiten. 

Das Team stellt diese Technologie jedermann zur Verfügung – sie soll die Basis für eine neue Dimension der Gleichberechtigung und intellektuellen Freiheit bieten. Doch bald stellen sie fest, dass sie selbst nur Rädchen in einem viel gewaltigeren und unheimlicheren experimentellen Getriebe sind: Finstere Mächte missbrauchen die Technik zur Kontrolle der Massen.

Kritik

Meist gibt es einen Grund, wenn Filme mit zwei Jahren Verspätung in die Kinos kommen. MINDGAMERS ist dafür so etwas wie ein Paradebeispiel. Warum man diesen Film gleich wieder vergessen sollte…

Bereits 2015 lief der Film, damals noch unter dem Titel DxM, was für „Deus ex Machina“, der „Gott aus der Maschine“. Der Film erhielt dort – zu recht – vernichtende Kritiken und verschwand in der Versenkung. Mit neuem Namen versucht man jetzt den Film doch noch an den Mann zu bringen, aber allein die Titeländerung macht ihn nicht besser. 

MINDGAMERS versucht, eine komplexe Geschichte zu erzählen, verbohrt sich dabei aber in eine creepige Optik und seltsam anmutende Szenen. Es scheint fast so, als ob man mehr Wert darauf gelegt hat, wie sich eine Person umdreht, als darauf, was diese Geistreiches zu sagen hat. So verliert sich MINDGAMERS in seiner eigenen Geschichte und weiß am Ende selbst nicht mehr, was er eigentlich erzählen wollte. Stellenweise wirken die Dialoge sogar völlig sinnfrei und erinnern viel mehr an eine Ausgabe dieses ominösen dctp-Kulturmagazins, dass immer montags abends auf den Privatsendern läuft, bzw. laufen muss. 

Zudem springt der Film in seiner Handlung hin und her, ohne dem Zuschauer auch nur ansatzweise eine Stütze zu geben, wo man sich gerade befindet. Da bleibt einem als Zuschauer nur die Hoffnung, dass am Ende alles clever aufgelöst wird und man mit einem Aha-Effekt den Kinosaal verlässt. Aber nicht einmal das bekommt MINDGAMERS hin. 

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Filmplakat

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