Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt

Kinostart: 31.08.2017

OT: Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt (Deutschland 2017)
Länge: 111 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Arne Feldhusen
Drehbuch: Sven Regener
Darsteller: Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann, Annika Meier, Bjarne Mädel, Bastian Reiber, Jacob Matschenz, Sarah Bauerett, Leon Ullrich, Jan-Peter Kampwirth, Sarah Viktoria Frick
Verleih: DCM Film Distribution GmbH
Slawomir Mydlo, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Mitte der 1990er-Jahre trifft Karl Schmidt (Charly Hübner) in Hamburg durch einen Zufall seine alten Kumpels wieder. Während Karl am Tag der Maueröffnung einen depressiven Nervenzusammenbruch erlitt und in die Klapse eingeliefert wurde, sind die alten Freunde mittlerweile zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden. Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine „Magical Mystery“-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen. 

Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nüchtern bleiben muss. Das kommt Karl Schmidt gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-Künstler. Was kann da schon schiefgehen?

Kritik

Der Humor von Sven Regener war schon immer etwas speziell. Aber wer damit etwas anfangen kann, dem dürfte aug MAGICAL MYSTERY gefallen. 

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sven Regener, der personell und zeitlich an seinen Roman HERR LEHMAN anknüpft, der 2003 mit Christian Ulmen in den deutschen Kinos lief. Der Humor ist nach wie vor stellenweise etwas derbe und für meine Begriffe auch hin und wieder etwas zu platt, aber trotzdem macht es Spaß, in diesen Mikroskosmos abzutauchen. Ein Haufen verrückter Techno-Nerds, von denen man nicht so recht weiß, wie erst sie ihre eigene Idee mit der MAGICAL MYSTERY Tour überhaupt finden. Aber egal, folgen wir ihnen einfach mal für 106 Minuten und vergessen das Ganze im Anschluss. So wie den Techno. Von dem redet heute auch niemand mehr… 

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Filmplakat

Neustarts am 31.08.2017

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