Magic in the Moonlight

Kinostart: 04.12.2014

OT: Magic in the Moonlight (USA 2014)
Länge: 98 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Eileen Atkins, Colin Firth, Marcia Gay Harden, Hamish Linklater, Simon McBurney, Emma Stone, Jacki Weaver
Siegfried Bendix gefällt dieser Artikel

Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford (Colin Firth) verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene angeblichen Spiritisten nicht leiden kann, die behaupten, tatsächlich zaubern zu können. Von seinem langjährigen Freund Howard Burkan (Simon McBurney) lässt Stanley sich zu einer entsprechenden Mission überreden: Er reist an die französische Riviera und besucht dort die Catledge-Familie in ihrer Villa: Mutter Grace (Jacki Weaver), Sohn Brice (Hamish Linklater), und Tochter Caroline (Erica Leerhsen). Er stellt sich als Geschäftsmann namens Stanley Taplinger vor, um die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Emma Stone) bloßzustellen, die dort mit ihrer Mutter (Marcia Gay Harden) zu Gast ist. Grace hat Sophie eingeladen, weil sie davon überzeugt ist, dass das Mädchen den Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann herstellen kann. In der Villa ist Sophie Brice begegnet, der sich Hals über Kopf in sie verliebt hat.

Schon bei ihrer ersten Konfrontation kanzelt Stanley Sophie als unbedeutendes Würstchen ab, das er im Handumdrehen entlarven kann – für die Leichtgläubigkeit der Catledges hat er nur Spott übrig. Sehr überrascht und mit wachsendem Unbehagen wird Stanley jedoch Zeuge von Sophies zahlreichen erstaunlichen Leistungen: Sie liest Gedanken und vollbringt andere übernatürliche Taten, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen. Stanley ist wie vor den Kopf gestoßen. Schon bald gesteht er seiner geliebten Tante Vanessa (Eileen Atkins), wie er langsam an sich selbst zweifelt und zu glauben beginnt, dass Sophie tatsächlich über diese Fähigkeiten verfügen könnte. Wenn das stimmt, muss Stanley sich eingestehen, dass wirklich alles möglich wäre – im positiven Sinne. Doch damit stürzt das System seiner eigenen Überzeugungen wie ein Kartenhaus zusammen.

Kritik

Und wieder einmal liegt ein neuer Film von Woody Allen vor, der in letzter Zeit mindestens im Jahrestakt ein neues Werk vorlegt. Mit MAGIC IN THE MOONLIGHT kehrt Allen nach dem Tragikdrama wieder zur leichtfüssigen Komödie zurück, die ihm nun mal am besten liegen. Mit einer wie immer zauberhaften Emma Stone als potentieller Scharlatan und einem grimmigen Colin Firth in Bestform kehr Allen zu alter Stärke zurück. Sicher, an sein bestes Werk der letzten Jahre – MIDNIGHT IN PARIS – kommt auch dieser Film nicht heran, doch das mindert nicht im Geringsten den Sehgenuß. Wer die Filme von Woody Allen mag, der wird MAGIC IN THE MOONLIGHT sicherlich mögen – alle anderen aber vermutlich auch…

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