Mädelsabend

Kinostart: 26.06.2014

OT: Walk Of Shame (USA 2014)
Länge: 95 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Steven Brill
Drehbuch: Steven Brill
Darsteller: Elizabeth Banks, James Marsden, Kevin Nealon, Gillian Jacobs, Sarah Wright, Ethan Suplee, Bill Burr, Lawrence Gilliard Jr., Alphonso McAuley, Da'Vone McDonald, Willie Garson

Für die ehrgeizige Journalistin Meghan Miles (Elizabeth Banks) scheint ein Traum wahr zu werden: der lang ersehnte Job als Nachrichtensprecherin bei einem landesweiten TV-Sender ist in greifbare Nähe gerückt. Als sie jedoch erfährt, dass sie den Karrieresprung nur knapp verpasst und sich auch noch ihr Freund von ihr getrennt hat, beschließt die sonst eher geradlinige, konservative Meghan den Kummer zusammen mit ihren Freundinnen mit einer rauschenden Partynacht zu vergessen – gekrönt von reichlich Alkohol und einem One-Night- Stand mit einem schönen Unbekannten (James Marsden). 

Dumm nur, dass sich Meghan am nächsten Morgen nicht nur verkatert, sondern auch völlig hilflos ohne Telefon, Geld, Ausweis oder Auto wiederfindet – und das mitten in L.A. Ein Missverständnis folgt dem anderen und bald hat Meghan auch noch die Polizei am Hals. Zu allem Überfluss ist sie nun doch wieder im Rennen für den Traumjob, wenn sie es nur rechtzeitig zum Vorsprechen beim Sender am anderen Ende der Stadt schafft…

Kritik

Wer sich den deutschen Titel MÄDELSABEND hat einfallen lassen, dem sollte man einmal gehörig die Ohren lang ziehen. Klar, der Film beginnt mit einem „Mädelsabend“, aber der ist bereits nach wenigen Minuten vorrüber, wenn der Film aber eigentlich erst beginnt. WALK OF SHAME ist daher der wesentlich besser passende Originaltitel dieser Komödie mit der großartigen Elizabeth Banks. Vielleicht hat der Verleih ja ein wenig auf einen Mitnahmeeffekt all derer gehofft, die sich im vergangenen Jahr von BRAUTALARM haben begeistern lassen. Dabei ist MÄDELSABEND weit weniger peinlich – ja eigentlich bereitet er sogar eine Menge Spaß. Sicherlich sollte man von einer Komödie keine tiefsinnige Handlung erwarten, aber in der heutigen Zeit kann man dem Film schon mal zu Gute halten, dass er nicht in den Fäkalhumor abdriftet. Auch wenn man viele der Verwicklungen und Wendungen schon mal irgendwo in irgendeinem anderen Film gesehen hat, bietet MÄDELSABEND eine kurzweilige Unterhaltung, die man zwar schnell wieder vergisst, die aber auch nicht weh tut.

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Filmplakat

Neustarts am 26.06.2014

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