Let’s Be Cops – Die Party-Bullen

Kinostart: 08.01.2015

OT: Let's Be Cops (USA 2014)
Länge: 105 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Luke Greenfield
Drehbuch: Luke Greenfield, Nicholas Thomas
Darsteller: Damon Wayans Jr, Jake Johnson, Rob Riggle, Nina Dobrev, James D'Arcy, Andy Garcia
Corinna Lieck gefällt dieser Artikel

Justin Miller (Damon Wayans, Jr.) und Ryan O’Malley (Jake Johnson) haben seit ihren Schultagen nicht wirklich im Leben Fuß gefasst. Justin schuftet in einer Firma, die Videospiele entwickelt. Ryan wiederum, der immer noch dem Quarterback-Ruhm seiner Collegetage nachhängt, geht überhaupt keiner festen Arbeit nach. Er schlägt sich von Job zu Job durch – mit einem Auftritt in einem Herpes-Werbespot als Karriere-Highlight. 

Der Besuch einer Party, von der die Freunde glauben, dass es ein Kostümfest ist, setzt alles in Gang. Justin und Ryan ziehen dafür geliehene LAPD-Uniformen an. Auf der Party ist aber Abendgarderobe erwünscht und so gerät der Besuch für die beiden zum Desaster. Ganz anders ergeht es ihnen, als sie dann in ihren Uniformen die Straßen Hollywoods hinunterspazieren. Die Frauen machen ihnen eindeutige Avancen, Bösewichte befolgen augenblicklich jeden ihrer Befehle und Barkeeper spendieren ihnen Frei-Drinks – nur weil sie für Cops gehalten werden. Ryan kauft kurzerhand sogar via eBay (!) ein Polizeiauto, Sirene und Funkgerät inklusive. Und kurze Zeit später sind die Jungs auch schon unterwegs und beantworten Notrufe. Auf der Straße hingegen laufen die Dinge nicht ganz so gut. Euro-Ganove Mossi Devic (James D’Arcy) und seine Gangstergenossen beschließen, die beiden lästigen Cops auszuschalten…

Kritik

Kaum hat das neue Kinojahr begonnen, gibt es auch schon die erste Warnung vor dem Film. Denn LET’S BE COPS ist wirklich nur etwas für diejenigen Kinogänger, die auf schlechte Gags stehen. Und ich meine wirklich schlechte Gags. Der Kinoverleih musste uns Kritiker schon über Gratis-Hotdogs in die Pressevorführung locken, damit sich den Film überhaupt jemand anschaut. Ich bin aber leider (oder zum Glück) nicht derjenige, der sich dadurch zu einer besseren Kritik verleiten lässt. Und so bleibt meine Meinung, dass es sich hier um den ersten Film des Jahres handelt, den man geflissentlich ignorieren sollte.

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Filmplakat

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