La Mélodie – Der Klang von Paris

Kinostart: 21.12.2017

OT: La Mélodie (Frankreich 2017)
Länge: 102 Minuten
Genre: Drama
Regie: Rachid Hami
Drehbuch: Guy Laurent, Valérie Zenatti
Darsteller: Kad Merad, Samir Guesmi, Renély Alfred, Zakaria-Tayeb Lazab, Youssouf Gueye, Mouctar Diawara, Shirel Nataf, Tatjana Rojo, Slimane Dazi, Souhade Temimi,Mathieu Spinosi, Ginger Romàn, Marc Brunet, Jean-Luc Vincent, Corinne Marchand, Jana Bittnerova
Verleih: Prokino Filmverleih GmbH

Der Violinist Simon Daoud (Kad Merad) stellt sich der Herausforderung, einer Schulklasse in einem Pariser Banlieue das Geigenspiel nahezubringen. In diesem rauen Umfeld trifft Simon auf unerwartete Talente wie den jungen Arnold und es gelingt ihm, seine Schüler durch Disziplin, Fleiß und Leidenschaft zu Höchstleistungen zu animieren und ihnen den Zauber der Musik beizubringen. 

Kritik

Eigentlich ist LA MÉLODIE – DER KLANG VON PARIS ein recht charmanter Film, wenn es nicht zwei Dinge geben würde, die den Seh- bzw. Hörgenuss trüben…

Die Geschichte, dass irgendwelche schwer erziehbaren oder aber vom Schicksal gekennzeichneten Kinder durch die Kraft der Musik ihren Platz im Leben finden, ist sicherlich nicht neu. Aber gerade zu Weihnachten scheint das immer wieder ein beliebtes Thema zu sein. LA MÉLODIE – DER KLANG VON PARIS gibt sich auch sehr viel Mühe, besonders herzerwärmend zu sein. Doch leider reicht das nicht immer aus, denn der aus Algerien stammenden Regisseur Rachid Hami setzt in erster Linie auf den Lernprozess der Kinder. Das sorgt zwar für ein paar sehr liebenswerte Szenen, allerdings muss man als Zuschauer dafür jede Menge falscher Töne erleiden. Das mag für einen kurzen Moment in Ordnung sein, aber dauerhaft ist das nur schwer zu ertragen. Es sei denn, man ist unmusikalisch und bemerkt so etwas nicht. 

Eigentlich finde ich es extrem erfreulich, Kad Merad, den man sonst ausschließlich in Komödie zu sehen bekam, hier mal in einer ernsten Rolle zu entdecken. Leider übertreibt er es ein wenig und so wirkt er die ganze Zeit, als hätte sich eine dunkle Regenwolke so groß wie Australien über seinem Kopf verankert. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Film auf sein persönliches Dilemma so gut wie gar nicht eingeht. Dadurch wirkt seine Darstellung, wie bereits erwähnt, zu übertrieben. 

So bleibt von LA MÉLODIE – DER KLANG VON PARIS leider am Ende nur ein etwas besserer Durchschnitt übrig. Schade eigentlich, denn das Thema hätte viel mehr hergegeben… 

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 21.12.2017

Pitch Perfect 3

Frisch vom College müssen die Bellas feststellen, dass es schwieriger ist, in der erbarmungslosen Arbeitswelt den richtigen Ton zu treffen als auf einer A-cappella-Bühne. Die Euphorie nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ist schnell verpufft, als jede von ihnen bei der Suche nach einem richtigen Job auf sich allein gestellt ist. Umso attraktiver scheint ihnen die Weiterlesen

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Vier ungleiche Teenager werden in die gefährliche Welt von Jumanji hineingezogen und in Avatare mit einzigartigen Fähigkeiten verwandelt. Dort müssen sie das waghalsigste Abenteuer ihres Lebens bestehen – andernfalls bleiben sie für immer im Spiel gefangen… 

Dieses bescheuerte Herz

Jede Nacht feiern, einen Audi R8 aus Versehen zuhause im Pool versenken, das findet Lenny (Elyas M‘Barek) ziemlich unter- haltsam. Viel mehr interessiert ihn auch nicht. Er wohnt in der Villa seines Vaters, verschwendet dessen Geld und hält sich für einen Lebenskünstler. In einer tristen Hochhaussiedlung in München, liegt der 15-jährige David (Philip Noah Schwarz) Weiterlesen