Kubo – der tapfere Samurai

Kinostart: 27.10.2016

OT: Kubo and the Two Strings (USA 2016)
Länge: 102 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Travis Knight
Drehbuch: Marc Haimes, Chris Butler
Darsteller: Originalstimmen: Art Parkinson, Charlize Theron, Matthew McConaughey, Ralph Fiennes, Rooney Mara, George Takei, Brenda Vaccaro, Meyrick Murphy Deutsche Stimmen: Ben Hadad, Nana Spier, Benjamin Völz, Joachim Tennstedt, Katrin Fröhlich, Wolfgang Condrus, Luise Lunow, Chloe-Albertine Heinrich, Stefan Bräuler
Katerina Klausdottir, Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Die Geschichte spielt in Japan vor unserer Zeit. Unser junger, gutherziger Held Kubo lebt in einer Stadt am Meer und kümmert sich um seine Mutter, seit sein Vater verstorben ist. Er lebt ein bescheidenes Dasein als Geschichtenerzähler, zu dessen Zuhörern auch Hosato, Akihiro und Kameyo gehören. Doch Kubos recht ruhige Existenz zerbricht mit einem Schlag, als er versehentlich einen Geist aus seiner Vergangenheit beschwört und dieser voller Zorn auf die Erde hinab stürmt, um eine uralte Blutrache zu vollstrecken. 

Nun bricht das große Chaos aus, Kubo muss flüchten und ist auf die Hilfe seiner neuen Gefährten angewiesen: Monkey und Beetle. Mit ihnen begibt er sich unerschrocken auf eine gefahrvolle Abenteuerfahrt, um seine Familie zu retten und das Rätsel um seinen gefallenen Vater, einst ein legendärer Samurai-Krieger, zu entwirren.

Mit Hilfe seiner Schamisen – einem magischen dreisaitigen Lauteninstrument – muss Kubo zuerst Götter und Monster, einschließlich des rachsüchtigen Moon King und dessen bösen Zwillingsschwestern, bekämpfen, bevor er das Geheimnis seines Vermächtnisses lösen, seine Familie vereinen und sein Schicksal erfüllen kann.

Kritik

Nach CORALIE, PARANORMAN und DIE BOXTROLLS kehrt die Animationsschmiede Laika mit ihrem nächsten Film zurück. Aber kann KUBO – DER TAPFERE SAMURAI an die Qualitäten der Vorgänger anknüpfen?

Laika ist – neben den Aardman Studios – dafür bekannt, ihre Filme im aufwendigen Stop-Motion-Verfahren zu drehen. Das bedeutet, dass sämtliche Figuren dazu Bild für Bild bewegt und abgefilmt werden. Das sorgte in den bisherigen Filmen für ein unglaubliches Feeling, sah man doch in jeder einzelnen Szene deutlich den immensen Aufwand, der dafür betrieben werden musste.

Auch bei KUBO – DER TAPFERE SAMURAI setzt Laika auf dieses Verfahren, hat es jedoch noch weiter perfektioniert. Das mag technisch gesehen immer noch ein riesiger Aufwand sein, aber durch die stärkere Vermischung von Live-Kulissen und Spezialeffekten führt dazu, dass der Film sehr häufig wie ein „normaler“ Animationsfilm aussieht. Dadurch vergisst man häufig den zugrunde liegenden Aufwand, was ich persönlich bedauerlich finde. Mir gefällt der durchaus rauhe Animationsstil der Vorgängerfilme.

Aber das ist jetzt Jammern auf höchstem Niveau, denn natürlich ist KUBO – DER TAPFERE SAMURAI genauso perfekt wie all die anderen Laika-Filme. Nur eben vielleicht ein wenig zu perfekt.

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Filmplakat

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