Kein Ort ohne Dich

Kinostart: 30.04.2015

OT: The Longest Ride (USA 2014)
Länge: 110 Minuten
Genre: Drama / Romanze
Regie: George Tillman Jr.
Drehbuch: Craig Bolotin, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Nicolas Sparks
Darsteller:

Britt Robertson, Scott Eastwood, Alan Alda, Jack Huston, Oona Chaplin

Siegfried Bendix, Christian Witte gefällt dieser Artikel

Luke (Scott Eastwood), ein ehemaliger Rodeo-Champion, plant sein Comeback, als er die College Studentin Sophia (Britt Robertson) kennen lernt. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn die Kunsthistorikerin hat ein Angebot, für ihren Traumjob nach New York zu gehen. Während beide schwanken, was sie tun sollen, um Beziehung und berufliche Leidenschaft unter einen Hut zu bringen, machen sie Bekanntschaft mit Ira (Alan Alda). Iras Erinnerungen an seine geliebte Frau und ihre jahrzehntelange Ehe, geben dem jungen Paar Hoffnung und Kraft für ihre große Liebe zu kämpfen…  

Kritik

Wenn man einen Film schaut, der auf einem Bestseller von Nicolas Sparks basiert, dann sollte man eigentlich wissen, worauf man sich einlässt. Liebe, Liebe, Liebe und ganz viel Kitsch. Wer das nicht mag, sollte Filme wie KEIN ORT OHNE DICH meiden. Doch selbst wer sich einmal im Sparks-Universum versuchen möchte, dem sei dieser Film ans Herz gelegt, denn im Gegensatz zur letzten Verfilmung THE BEST OF ME – MEIN WEG ZU DIR zählt dieser Film hier durchaus zu den zugänglichsten.

Regisseur George Tillman Jr. ist selbst ein Rodeo-Fan und war der Ansicht, dass es nicht allzu viele Filme gibt, die sich mit diesem Thema befassen. Daher wollte er unbedingt die Regie übernehmen. Als er das Script zum ersten Mal las, kam ihm sofort der Begriff „Opfer“ in den Sinn. Bei den beiden Liebespaaren im Film – Sophia und Luke, sowie Ruth und Ira – geht es in erster Linie darum, was man in einer Beziehung für den jeweils anderen opfert.

Regisseur George Tillman Jr. verzichtet bei der 10. Sparks-Verfilmung im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf zu übertriebene melodramatische Verwicklungen und die Darsteller wissen tatsächlich zu überzeugen. So entsteht ein Film, bei dem Genre-Liebhaber in Verzückung geraten dürften.

Bildergalerie

Invalid Displayed Gallery

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 30.04.2015

The Gunman

Jahre nach seinem letzten Einsatz holt den Ex-Söldner Jim Terrier (Sean Penn) die Vergangenheit ein. Getarnt als NGO-Mitarbeiter hatte Terrier vor Jahren im Auftrag eines Wirtschaftskonzerns einen tödlichen Anschlag auf einen hochrangigen Minister im Kongo ausgeführt. Doch jetzt gerät er selbst ins Visier seines ehemaligen Auftraggebers und eine tödliche Verfolgungsjagd von Afrika über London quer Weiterlesen

The Voices

Das Leben des freundlichen Fabrikarbeiters Jerry (Ryan Reynolds) wird bestimmt durch seinen Job, seine Haustiere und die gerichtlich angeordneten Sitzungen bei einer Psychotherapeutin. Jerry muss Medikamente nehmen, um seine Schizophrenie im Zaum zu halten. Da Jerrys bisher graue Welt ohne die Medikamente aber farbenfroh und fröhlich erscheint, setzt er die Pillen eigenmächtig ab. Mit einem Weiterlesen

Eden – Lost in Music

Paul (Félix de Givry) ist Anfang 20 und aufstrebender DJ im pulsierenden Paris der frühen 90er. Während die elektronischen Beats die Underground Clubs der Stadt erobern, beginnen Pauls Freunde von „Daft Punk“ und sein Duo „Cheers“ ihren Siegeszug auf den Dancefloors. Es folgen schillernde Jahre im flüchtigen Nachtleben, mit wechselnden Liebschaften (u.a. Greta Gerwig, Pauline Weiterlesen

Die Gärtnerin von Versailles

Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Die unkonventionelle Landschaftsgärtnerin Sabine de Barra (Kate Winslet) erhält von André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts), dem obersten Gartenarchitekten Ludwigs XIV. (Alan Rickman), den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen. Der Sonnenkönig wünscht sich einen Park für sein neues Schloss in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll.