Jeff, der noch zu Hause lebt

Kinostart: 09.08.2012

OT: Jeff Who Lives at Home (USA 2012)
Länge: 83 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Jay Duplass, Mark Duplass
Drehbuch: Jay Duplass, Mark Duplass
Darsteller: Jason Segel, Ed Helms, Susan Sarandon, Judy Greer, Rae Dawn Chong

Der arbeitslose Jeff (Jason Segel) ist alles andere als ein Durchstarter: mit seinen 30 Jahren sitzt er die meiste Zeit im Wohnzimmer kiffend auf seiner Couch und philosophiert über seinen Lieblingsfilm „Signs – Zeichen“. Dieses Wohnzimmer ist ausgerechnet im Keller des Elternhauses, in dem er und sein ungleicher Bruder Pat (Ed Helms) aufgewachsen sind. Jeff lebt noch zu Hause – weiter hat er es in seinem Leben bisher nicht geschafft. Auch seiner besorgten Mutter Sharon (Susan Sarandon) gehen langsam die Ideen aus, wie sie ihren trägen Sohn dazu bringen könnte, endlich seinen eigenen Weg zu gehen und auszuziehen. Fern von der Verwirklichung ihrer eigenen Träume, bleibt ihr nur noch tagtäglich die Hoffnung, dass Jeff zumindest die kleinen Aufgaben im Haushalt erledigt hat, bevor sie abends von der Arbeit nach Hause kommt. Aber für Jeff ist das Leben alles andere als einfach. Er ist davon überzeugt, dass ein Mensch nur auf die Zeichen des Universums achten muss, um sein Schicksal und den ihm vorgezeichneten Lebensweg zu erkennen. So wird z.B. der Weg in den Baumarkt durch skurrile Begegnungen und scheinbar bedeutsame Ereignisse plötzlich zur Suche nach dem Sinn seines Lebens… denn nichts passiert ohne Grund! 

Kritik

Ohne Antrieb. Ohne Lebensplan. Ohne Job. All das vereint die Hauptfigur Jeff in sich, eindrucksvoll lethargisch gespielt von Jason Segel, bekannt aus HOW I MET YOUR MOTHER und DIE MUPPETS. Und der Film folgt seinem Protagonisten bedingungslos – auch er lässt sich treiben. Eine wirklich stringente Handlung existiert gar nicht erst und manches Mal hat man den Eindruck, es hätte auch niemals ein Drehbuch gegeben. Vielmehr wirkt es so, als ob das Regie führende Brüderpaar Jay und Mark Duplass einfach nur die Kamera eingeschaltet und Jason Segel agieren haben lassen. Das wirkt im ersten Moment ein wenig befremdlich, aber herausgekommen ist ein ganz eigener Film, der nicht erzählen, sondern einfach nur unglaublich gut beobachten will. Und der dem Zuschauer zwar nicht das Gefühl vermittelt, er hätte einen weltbewegenden Film gesehen – ihn aber immerhin mit einem Lächeln auf den Lippen das Kino verlassen lässt.

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/ElaWAsNGpMw

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