I Origins – Im Auge des Ursprungs

Kinostart: 25.09.2014

OT: I Origins (USA 2014)
Länge: 106 Minuten
Genre: Drama / Science Fiction
Regie: Mike Cahill
Drehbuch: Mike Cahill
Darsteller: Michael Pitt, Brit Marling, Astrid Bergés-Frisbey, Steven Yeun, Archie Panjabi, Cara Seymour, Venida Evans, William Mapother, Kashish

Der Molekularbiologe Dr. Ian Gray (Michael Pitt)untersucht die Evolution des Auges. Nach einer flüchtigen Begegnung mit einer exotischen jungen Frau (Astrid Bergès-Frisbey), die ihm kurz darauf entgleitet, vermischt sich seine Arbeit zusehends mit seinem Privatleben. Als Ian seine Forschung Jahre später mit seiner Partnerin Karen (Brit Marling) fortsetzt, machen sie eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung, die weitreichende Folgen hat und sowohl seine wissenschaftliche Überzeugung erschüttert als auch seinen spirituellen Glauben erweckt. Während einer Reise um die halbe Welt riskiert er alles, was er je wusste, um seine Theorie zu bestätigen. 

Kritik

Regisseur Mike Cahill hat bereits mit seinem Erstlingswerk ANOTHER EARTH gezeigt, dass er in der Lage ist, eine tiefgründige und durchaus auch philosophische Geschichte so zu erzählen, dass sie für jedermann leicht zugängig ist. Genau das gelingt ihm auch wieder in I ORIGINS – IM AUGE DES URSPRUNGS, wobei es dieses Mal durchaus ein ganzes Stück spiritueller ist.

Geschickt verbindet er ein wissenschaftliches Drama mit einer Liebesgeschichte zu einem imposanten Film, der wirklich sehenswert ist. Basierend auf der Annahme, dass die Augen ein Spiegel der menschlichen Seele sind, erzählt der Film von einer bahnbrechenden Entdeckung, die nicht nur die wissenschaftliche Welt in Erstaunen versetzt, sondern auch Auswirkungen auf die spirituelle Welt hat. Dabei rutscht Cahill aber zu keinem Zeitpunkt zu sehr in die Esoterik ab, so dass selbst Skeptiker Gefallen an dem Film finden dürften. Cahill überlässt es nämlich dem Zuschauer, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Denn im Endeffekt möchte I ORIGINS eigentlich nur sagen, dass man sich im Leben viel öfter von seinen Gefühlen leiten lassen sollte, als auf nüchterne Fakten zu vertrauen.

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Filmplakat

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