Hitman – Agent 47

Kinostart: 27.08.2015

OT: Hitman – Agent 47 (USA 2015)
Länge: 97 Minuten
Genre: Action
Regie: Aleksander Bach
Drehbuch: Skip Woods, Michael Finch
Darsteller:

Rupert Friend, Hannah Ware, Zachary Quinto, Ciarán Hinds, Thomas Kretschmann, Angelababy, Dan Bakkedahl

Ein gentechnisch manipulierter Elite-Killer (Rupert Friend) kommt als perfekte Tötungsmaschine zum Einsatz. Seinen Namen hat er von den zwei letzten Ziffern eines Barcodes, den man ihn ins Genick tätowiert hat. 46 Agentenklone hat es vor ihm gegeben, er ist das inzwischen ausgereifte Modell der Serie – schneller, stärker, ausdauernder und klüger als alle seine Vorgänger. Sein neuester Job besteht darin, den Plan einer Mega-Korporation zu vereiteln, die vorsieht, das Geheimnis von Agent 47 zu entschlüsseln. Mit dieser Information will man eine eigene Killerarmee ins Leben rufen – Killer, die noch mächtiger sind als er. Um dies zu verhindern verbündet er sich mit einer jungen Frau (Hannah Ware), die möglicherweise jene Informationen besitzt, mit denen man den schier übermächtigen Gegner zu Fall bringen könnte. Im Zuge seines Auftrags macht 47 überraschende Entdeckungen über seine eigenen Ursprünge – und zieht in eine epische Schlacht mit seinem bislang tödlichsten Feind.

Kritik

Eigentlich hätte man aus den Fehlern der ersten HITMAN-Verfilmung lernen müssen, doch offenbar dachte der Verleih, dass es mit dem Austausch des Hauptdarstellers getan sei. Pustekuchen, denn HITMAN: AGENT 47 ist der beste Beweis, was bei einem Film alles falsch machen kann.

Okay, wir haben es hier mit einer Videospielverfilmung zu tun. Das dann kein hochphilosophisches Werk zu erwarten ist, sollte jedem klar sein. Offenbar auch den Machern, denn die setzen hier einzig und allein auf Action und Style. Das ist im Prinzip auch gar nicht verkehrt, allerdings sollte man auch auf qualitativ gute Special Effects setzen. Hier wirkt es leider so, als hätte man diese Aufgabe dem Praktikanten übertragen, der vielleicht so etwas sagte wie „Ich kenne da noch jemanden, der kann das machen“. Wenn sich Dinge oder Personen so unrealistisch bewegen, dass es nur SFX sein können, läuft irgendetwas verdammt falsch.

Doch auch die Darsteller verkommen hier zu hohlen Hüllen, die beliebig austauschbar sind. Zu keinem, wirklich keiner der Figuren baut man als Zuschauer irgendwelche Verbindungen auf, oder empfindet gar Sympathie.

Die sinnentlehrte Handlung trägt dann schlussendlich dazu bei, dass man sehnlichst das Ende des Filmes herbei wünscht. Dabei hätte das Thema durchaus Potential. Aber solche Filme braucht wirklich niemand.

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Filmplakat

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