Hacksaw Ridge – Die Entscheidung

Kinostart: 26.01.2017

OT: Hacksaw Ridge (USA / Australien 2016)
Länge: 131 Minuten
Genre: Kriegsfilm
Regie: Mel Gibson
Drehbuch: Robert Schenkkan, Andrew Knight
Darsteller: Andrew Garfield, Vince Vaughn, Sam Worthington, Teresa Palmer, Hugo Weaving, Rachel Griffiths, Luke Bracey
Mathias Wagner gefällt dieser Artikel

Zweiter Weltkrieg im Frühling 1945: Während des Kampfes um die japanische Insel Okinawa sticht ein einziger Mann aus der Masse der US-Soldaten heraus. Der Kriegsdienstverweigerer Desmond Doss (Andrew Garfield) riskiert alles und kämpft unbewaffnet bis zur völligen Erschöpfung für das Leben seiner verwundeten Kameraden. Was später als Heldentat belohnt werden soll, beschert Desmond Doss zunächst großes Misstrauen und Verachtung in den eigenen Reihen. Dennoch setzt er sich unerschrocken für seine Prinzipien ein und rettet in der entscheidenden Schlacht unzähligen Männern das Leben. 

Kritik

In den USA stehen patriotische Heldenfilme ja immer hoch im Kurs, so auch HACKSAW RIDGE. Bei uns schauen wir solche Filme zum Glück mit einem differenzierten Blick. 

Ein junger Soldat, der bis zur völligen Erschöpfung und komplett auf sich allein gestellt immer mehr seiner Kameraden an der Front vor den feindlichen Truppen rettet – darauf stehen die heldenverliebten Amerikaner. Wenn dann auch ein Urgestein wie Mel Gibson die Geschichte verfilmt, dann werden selbst seine verbalen Ausfälle der vergangenen Jahre komplett vergessen. Dabei muss man Gibson eines lassen: Er hat die Geschichte durchaus packend und eindrucksvoll inszeniert. Wer auf Kriegs- und Heldenfilme dieser Machart steht, der dürfte mit HACKSAW RIDGE bestens bedient sein. 

Alle anderen, die ein wenig mehr erwarten, als bloße Heldenverehrung, schauen sich vielleicht lieber LA LA LAND an. Denn dort ist die Welt noch in Ordnung. 

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Filmplakat

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