Girl On the Train

Kinostart: 27.10.2016

OT: The Girl On the Train (USA 2016)
Länge: 113 Minuten
Genre: Drama / Thriller
Regie: Tate Taylor
Drehbuch: Erin Cresida Wilson, nach dem Roman von Paula Hawkins
Darsteller: Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennett, Justin Theroux, Luke Evans, Allison Janney, Edgar Ramírez, Lisa Kudrow, Laura Prepon

Nach ihrer Scheidung ist Rachel (Emily Blunt) am Boden zerstört Jeden Tag fährt sie mit dem Zug zur Arbeit, und jedes Mal hält der Pendlerzug am selben Streckenabschnitt. In einem Haus an dieser Bahnstrecke beobachtet Rachel ein Pärchen. Die beiden scheinen ein perfektes Leben zu führen, das sich Rachel detailreich in ihren Tagträumen ausmalt. Bis sie eines Tages eine schockierende Beobachtung macht und sich bald darauf immer tiefer in ein gefährliches Netz aus Lügen und Fantasien verstrickt… 

Kritik

Mit GIRL ON THE TRAIN liefert Emily Blunt (wieder einmal) eine sensationelle Performance ab.

Wenn man den Gerüchten im Internet über GIRL ON THE TRAIN Glauben schenken darf, dann soll der Film ähnlich komplex und unvorhersehbar sein, wie einst GONE GIRL. Also gut aufpassen, dachte ich mir im Vorfeld, um bloß keine Andeutung oder andere Hinweise zu übersehen. Vielleicht war genau das der Fehler, denn ganz so unvorhersehbar ist der Film dann doch nicht. Wenn man nämlich die Augen offen hält, dann ist relativ schnell klar, wo der Pfeffer wächst. Es gibt vielleicht noch die eine oder andere Mini-Finte, aber im großen und Ganzen sollte spätestens nach der Hälfte des Filmes klar sein, wer hier der Übeltäter ist.

Das macht GIRL ON THE TRAIN aber keineswegs zu einem schlechten Film – auf gar keinen Fall. Denn der Film ist durchaus clever und hat mit Emily Blunt ein wahres Highlight aufzuweisen. Blunt spielt ihre Rolle der gefallenen Alkoholikerin so überzeugend, dass man mitunter hofft, sie würde nach Abschluss der Dreharbeiten auch die nötige Hilfe erhalten. Doch natürlich ist das hier nur eine Rolle und Blunt keine wirkliches Alkoholikerin. Man vergisst es eben nur zeitweise ob ihrer perfekten Darstellung.

Schließlich wartet der Regisseur Tate Taylor noch mit einem Kniff bezüglich der Vergangenheit von Blunts Figur, die es so im Roman nicht gegeben hat, die aber die perfekte Ergänzung und der eindeutig bessere Weg zur Wahrheitsfindung ist. Mehr soll aus Gründen der Spannung aber an dieser Stelle nicht verraten werden.

Vielleicht wartet THE GIRL ON THE TRAIN nicht mit einer überraschenden Wendung auf, spannend und mitreißend inszeniert ist er aber in jedem Fall.

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Filmplakat

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