Ghost Rider – Spirit of Vengence

Kinostart: 23.02.2012

OT: Ghost Rider - Spirit of Vengence (USA 2011)
Länge: 98 Minuten
Genre: Action
Regie: Mark Neveldine und Brian Taylor
Drehbuch: David S. Goyer, Scott M. Gimple, Seth Hoffmann
Darsteller: Nicolas Cage, Idris Elba, Ciarán Hinds, Violante Placido, Fergus Riordan, Johnny Whitworth, Spence Wilding, Anthony Head

Einige Jahre sind vergangen, seit der frühere Stuntman Johnny Blaze (Nicholas Cage) seinen Pakt mit dem Teufel schloss und zum Ghost Rider wurde: Als schier unkontrollierbares brennendes Skelett, beseelt von einem Feuerdämon, jagte er auf seinem Motorrad durch die Nacht. Inzwischen lebt Blaze zurückgezogen, denn nichts fürchtet er mehr, als dass der Ghost Rider wieder in ihm geweckt wird. 

Doch dann entführt die Armee des Teufels den zehnjährigen Danny (Fergus Riordan), der über besondere Kräfte verfügt und dessen Mutter Nadya (Violante Placido). Moreau (Idris Elba), der letzte der Kriegsmönche, die den Jungen beschützten, bittet Blaze um Hilfe. Dieser muss sich entscheiden, denn allein der Ghost Rider ist fähig, den Jungen aus den Klauen des Bösen zu befreien und somit die ganze Welt vor dem Verderben zu retten.

Kritik

Bereits am ersten Teil konnte man erkennen, wie verzweifelt Nicolas Cage sein musste: Unglaublich, für was für einen „Dreck“ sich der Schauspieler hergegeben hat. Eine platte Story, eindimensionale Charaktere, sinnentleerte Dialoge. Wenigstens war Cage so konsequent, seine Rolle mit einem unglaublichen Desinteresse zu spielen.

Warum also eine Fortsetzung, mag man sich fragen. Nun denn, die Frage ist mehr als berechtigt, denn GHOST RIDER – SPIRIT OF VENGENCE gelingt es tatsächlich, seinen Vorgänger noch zu unterbieten. Jetzt wird auch noch Feuer gekotzt und gepinkelt. Direkt nach diesem „grandiosen“ Einfall haben die Macher dann offenbar auch die letzten Gehirnzellen gen All-Inclusive-Urlaub in die Fremde geschickt – denn anders lässt sich das (immerhin) konsequente Nichtvorhandensein einer Handlung nicht erklären. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass auch die 3D-Effekte zu Wünschen übrig lassen. Zusammengefasst: A „big fuckin‘ Schwachsinn“. Dann doch lieber vier Tage  9Live am Stück, inklusive Schlafentzug und Hot-Button-Tortur. Ach ja, den Sender gibt’s ja nicht mehr. Vielleicht ist das ja die Daseinsberechtigung für diesen Film?

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/Z7n6HdLFv4A

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Neustarts am 23.02.2012

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