Ghost in the Shell

Kinostart: 30.03.2017

OT: Ghost in the Shell (USA / Großbritannien 2016)
Länge: 107 Minuten
Genre: Science-Fiction
Regie: Rupert Sanders
Drehbuch: Jamie Moss, William Wheeler, Ehren Kruger
Darsteller: Scarlett Johansson, Pilou Asbæk, Takeshi Kitano, Juliette Binoche, Michael Pitt, Chin Han, Danusia Samal, Lasarus Ratuere, Yutaka Izumihara, Tawanda Manyimo

In der nahen Zukunft ist Major (Scarlett Johansson) der Prototyp einer neuen Generation. Als Überlebende eines verheerenden Unfalls wurde sie mit kybernetischen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zur perfekten Soldatin machen. Ihre Aufgabe: die gefährlichsten Kriminellen der Welt zu stoppen. Als der Terrorismus ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht und es Hackern gelingt, sich in die menschliche Psyche einzuloggen und diese zu kontrollieren, ist Major die Einzige, die die Attentäter aufhalten kann. 

Auf ihrer Jagd nach einem mächtigen neuen Feind wird sie mit einer unerwarteten Wahrheit konfrontiert: Ihr Leben wurde nicht gerettet – es wurde ihr gestohlen. Ohne Rücksicht auf Verluste versucht sie nun, ihre Vergangenheit zu rekonstruieren, herauszufinden, wer ihr das angetan hat, und die Verantwortlichen zu stellen…

Kritik

Mit GHOST IN THE SHELL kommt endlich die von den Fans lang ersehnte Realverfilmung des Mangas in die Kinos. Und was erwartet uns? Zumindest ein optische Wundertüte!

Da ich leider keinerlei Interesse für Mangas hege, bin ich leider der falsche Ansprechpartner, wenn es darum geht, wie dicht GHOST IN THE SHELL am Original dran ist. Dafür gibt es aber hier im Netz sicherlich mehr als genug Experten. Aber immerhin kann ich beurteilen,wie der Film auf mich als Zuschauer wirkt, der das Original eben nicht kennt. 

Zuerst einmal ist die Optik des Films schlichtweg überragend. Wenn man trotz der komplett künstlichen Welt nicht das Gefühl eines CGI-Overkills bekommt, dann darf man das durchaus als Leistung verbuchen. Diese Welt wirkt trotz ihres Ursprungs so dermaßen real, dass man sich in ein komplett anderes Universum versetzt fühlt. Dabei gibt es auf der Leinwand so viele kleine und spanndende Details zu entdecken, dass das bereits den ersten Kinobesuch rechtfertig. 

Doch auch die Story ist für Science-Fiction-Verhältnisse ziemlich tiefgründig. Man merkt dem Film an, dass er eine Seele besitzt – schwupps haben wir die Begründung für den zweiten Kinobesuch. 

GHOST IN THE SHELL ist ein Film, den man mehr als einmal sehen muss, um die vollends erfassen zu können. Also… auf geht es ins Kino…

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Filmplakat

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