Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Kinostart: 09.02.2017

OT: Fifty Shades of Grey – Darker (USA 2016)
Länge: 116 Minuten
Genre: Drama / Erotik
Regie: James Foley
Drehbuch: Niall Leonard, nach dem Roman von: E L James
Darsteller: Dakota Johnson, Jamie Dornan, Eric Johnson, Rita Ora, Luke Grimes, Viktor Rasuk, Eloise Mumford, Bella Heathcote, Max Martini, Kim Basinger, Marcia Gay Harden
Melly Schmitt gefällt dieser Artikel

Anastasia versucht, Christian zu vergessen und stürzt sich in ihren neuen Job. Doch Christian tut alles in seiner Macht stehende, um sie zurückzugewinnen. Als auch Ana ihr Verlangen nicht länger unterdrücken kann, wirft Christians Vergangenheit einen dunklen Schatten… 

Kritik

Da isser, der Nachfolger des Mega-Hype-Schlag-Mich-Films FIFTY SHADES OF GREY. Immerhin wurde er im Gegensatz zu ersten Teil auch der Presse gezeigt. Zwar nur einen Tag vor Kinostart, aber immerhin. Doch was taugt der Streifen denn nun?

Wer den ersten Teil gesehen hat, der weiß ja bereits, dass es sich eigentlich nur um viel heiße Luft gehandelt hat, allerdings gepaart mit einem durchaus gefährlichen Abbild einer angeblich Beziehung. Aber darauf möchte ich an dieser Stelle gar nicht weiter eingehen. 

Optisch kann FIFTY SHADES OF GREY – GEFÄHRLICHE LIEBE durchaus überzeugen. Die Settings, die Beleuchtung, die Kameraführung – all das sieht verdammt gut aus. Doch dann kommen leider noch Dialoge und so etwas wie eine Handlung dazu. Bei ersterem möchte man stellenweise durchaus vor Fremdscham im Kinosessel versinken und fragt sich, ob die Darsteller selbst nicht gemerkt haben, was sie für einen Murks von sich geben. 

In Bezug auf die Handlung versucht Regisseur James Foley, Thriller-Elemente in die Geschichte aufzunehmen. Da gibt es z.B. die stalkende Ex-Geliebte oder gar ein Hubschrauberabsturz. Aber immer, wenn der Film eine Spannung aufbaut, lässt er sie innerhalb kürzester Zeit im Sande verlaufen. Da zertrümmert die Ex-Geliebte das Auto von Anastasia, woraufhin Christian mit ihr panikartig in ein Geheimversteck flüchtet. Am nächsten Morgen ist dann alles vergessen, obwohl weder die Schuldige gefunden wurde, noch sonst eine „Lösung“ präsentiert wird. Es wirkt beinahe so, als ob man nur irrtümlich ins Thriller-Genre abgedriftet ist, nur um dann überstürzt festzustellen, dass der Zuschauer ja vielleicht lieber etwas anderes sehen möchte. 

Wenn man diese Elemente etwas besser behandelt hätte, dann hätte FIFTY SHADES DARKER, wie der Film im Original heißt, durchaus gut werden können. So ist er nur ein weiteres Beispiel aus der Reihe „Viel Lärm um nichts“. Immerhin wird uns im Abspann gleich noch der dritte Teil mit dem Untertitel „Befreite Lust“ angekündigt – in exakt einem Jahr in den Kinos. Na dann…

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Filmplakat

Neustarts am 09.02.2017

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